Katowice – Hauptstadt der europäischen Mobilität! 550 Referenten aus aller Welt, 250 Fachsitzungen und eine EXPO für moderne Technologien

Kurz gesagt:
Am 23. September dieses Jahres werden Katowice für drei Tage zum Zentrum der europäischen Mobilität
KNM wird unter anderem Ort einer Debatte über die Richtungen der strategischen Transformation von Branchen und Sektoren der europäischen Wirtschaft sein
Mehr als 550 Redner aus der ganzen Welt haben ihre Teilnahme bestätigt
Die Organisatoren planen 250 fachliche Sitzungen
Die Veranstaltung wird von der größten EXPO für moderne Technologien in der Region begleitet
Katowice – Hauptstadt der Transformation
Der Kongress der neuen Mobilität erweitert seit mehreren Jahren konsequent sein Programm, und die diesjährige Ausgabe wird gleichzeitig die umfangreichste in der Geschichte sein. Der KNM 2026, der zum zweiten Mal in Folge im Internationalen Kongresszentrum (MCK) stattfindet, geht weit über die reine Elektromobilität hinaus und umfasst alle Schlüsselbereiche der Transformation – von Verkehr, Bahn, Luftfahrt, Logistik und Infrastruktur über Energie, Industrie, KI und Deep-Tech-Technologien bis hin zur Stadtentwicklung, Architektur und Bauwesen, Wohnen, Klimapolitik und Gesundheit, Sicherheit und Resilienz sowie der Mobilität der Zukunft.
„Die Transformation des Transports betrifft nicht mehr ausschließlich die Automobilindustrie – sie umfasst auch die Energiebranche, die Industrie, die Digitalisierung, die Sicherheit, Städte und Investitionen. Der Kongress für neue Mobilität spiegelt diese Veränderung wider. Wir schaffen einen Ort, an dem Führungskräfte aus verschiedenen Bereichen zusammenkommen, um gemeinsam Antworten auf Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit Europas, zur Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft sowie zu den Technologien zu finden, die das nächste Jahrzehnt prägen werden. Wir sind überzeugt, dass gerade solche Gespräche zu konkreten Entscheidungen, Partnerschaften und Projekten führen, die später den polnischen und europäischen Markt verändern“, sagte Maciej Mazur, Geschäftsführer des Polnischen Verbands für neue Mobilität.
Warum es sich lohnt, in Katowice zu sein?
Die Entscheidungsträger. Auf den Bühnen des KNM 2026 werden Vertreter der öffentlichen Verwaltung und europäischer Institutionen, Vorstände und Geschäftsführer globaler Unternehmen, Stadtoberhäupter aus Polen, Wissenschaftler sowie Experten, die für die Zukunft Schlüsselbranchen und Wirtschaftssektoren verantwortlich sind, zu sehen sein. Siehe die Liste der angekündigten Referenten: https://kongresnowejmobilnosci.pl/prelegenci-2026/.
– Die Metropole Górnośląsko-Zagłębiowska ist heute einer der Orte, an denen die Transformation der Mobilität tatsächlich stattfindet – und nicht nur auf dem Papier. Wir integrieren den öffentlichen Verkehr, entwickeln das Metrorower-System, investieren in Zugmaterial und Radwegeinfrastruktur, denn die Zukunft der Mobilität bedeutet vor allem ein gut vernetztes, komfortables und für die Bürger freundliches System. Deshalb freuen wir uns, dass Katowice erneut ein Treffpunkt für Menschen sein wird, die Einfluss auf die Richtung dieser Veränderungen haben. Der Kongress der neuen Mobilität ist ein Raum, in dem die Erfahrungen der Gemeinden mit neuen Technologien, Unternehmen und europäischen Trends zusammenkommen können. Gerade aus solchen Gesprächen sollten Lösungen entstehen, die wir anschließend in unseren Städten und Metropolen umsetzen können – sagte Igor Śmietański, Vizevorsitzender des Vorstands der Metropole Górnośląsko-Zagłębiowska.

Premieren, die die Richtung der Veränderungen im kommenden Jahrzehnt aufzeigen. In Katowice wird KOMPAS 2035 vorgestellt – die Strategie zur Transformation der Automobilindustrie in Polen, also eine Übersicht über Maßnahmen zur Stärkung der Position des nationalen Automobilsektors in der europäischen Wertschöpfungskette. Ebenfalls Premiere feiern werden der Polish EV Outlook 2026 sowie der Bericht „Cybersecurity in der neuen Mobilität“. Und das ist nur ein Teil der Analysen, Berichte und Expertenstudien, die während des diesjährigen Kongresses vorgestellt werden.
Mehrere große Veranstaltungen im Rahmen eines einzigen Kongresses. KNM 2026 wird gleichzeitig Gastgeber des Aviation Future Forum sein, das sich der Zukunft der europäischen Luftfahrt widmet, sowie des Deep Tech Transformation Forum, das in Zusammenarbeit mit dem Forschungsnetzwerk Łukasiewicz veranstaltet wird und Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft um Technologien zusammenbringt, die über die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft entscheiden können. Das Programm wird durch weitere begleitende Veranstaltungen ergänzt, wie zum Beispiel das Forum für E-Commerce und Stadtlogistik, sowie durch spezialisierte Rundtische und Dutzende von Workshops.

– Der Kongress für neue Mobilität 2026 wird sich mit dem Einfluss neuer Technologien auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Polens und Europas beschäftigen. Das Programm umfasst strategische Branchen und Sektoren, die Transformationsprozessen unterliegen, sowie den Bedarf an der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, der Resilienz und der technologischen Souveränität. Auf die Teilnehmer warten strategische Debatten, Vorträge weltberühmter Experten, Präsentationen neuer Berichte, Sonderveranstaltungen sowie ein umfangreicher EXPO-Bereich, der Technologien und Lösungen für Mobilität, Verkehr, Energie, Infrastruktur, Industrie und Städte der Zukunft zeigt – so Łukasz Witkowski, Vizepräsident des Polnischen Verbands für neue Mobilität.
Von dem autonomen Auto bis zum Elektroflugzeug
Eine der Besonderheiten der diesjährigen Ausgabe wird die Möglichkeit sein, Technologien zu sehen, die noch vor Kurzem hauptsächlich als zukünftige Konzepte existierten. Das Programm des Kongresses umfasst unter anderem autonome öffentliche Verkehrsmittel, neue Luftfahrttechnologien, künstliche Intelligenz, Cybersicherheit im Mobilitätsbereich, Raumfahrttechnologien sowie Dual-Use-Technologien, Energiespeicherung und Lösungen, die den Betrieb moderner Städte verändern. Ein wichtiger Bestandteil des KNM wird außerdem der erweiterte EXPO-Bereich sein, der auf 12.000 Quadratmetern Technologien für den Verkehr, die Energiegewinnung, die Industrie, die Infrastruktur sowie zukünftige Städte präsentiert.
– Katowice sind heute ein Symbol für eine erfolgreiche Transformation – es ist eine Stadt, die die Erfahrungen ihrer industriellen Vergangenheit nutzen konnte, um eine moderne, offene und dynamische Metropole zu schaffen. Diese Veränderung zeigt, dass Wandel nicht nur eine Herausforderung sein kann, sondern auch eine Chance für Entwicklung und die Verbesserung der Lebensqualität der Einwohner. Deshalb freue ich mich, dass gerade unsere Stadt erneut zum Ort einer wichtigen Diskussion über die Zukunft der Städte, des Transports und der Wirtschaft wird. Der Kongress für neue Mobilität ist nicht nur ein Treffen von Experten und Wirtschaftsvertretern, sondern vor allem ein Raum zum Austausch von Erfahrungen und zur Entwicklung konkreter Lösungen, die wir in unseren Städten umsetzen können – sagte Marcin Krupa, Bürgermeister von Katowice.
Städte als wichtiger Bestandteil der Transformation
Die Transformation der Mobilität beschränkt sich nicht auf Straßen, Ladeinfrastrukturen oder Cybersicherheit – sie spielt sich auch in dem Raum ab, in dem wir unser tägliches Leben führen. Aus diesem Grund machen Architekten, Stadtplaner und Vertreter der Bauindustrie einen immer größeren Anteil an den Teilnehmern des Kongresses aus. Dies zeigt deutlich, dass Branchen, die bisher als getrennt angesehen wurden – Verkehr, Energie und Bauwesen – zunehmend nach einer gemeinsamen Sprache suchen. Die Art und Weise, wie Gebäude, Wohngebiete und öffentliche Räume entworfen werden, bestimmt darüber, wie sich die Bewohner fortbewegen, wie viel Energie die Städte verbrauchen und wie effektiv sie auf Klimaveränderungen oder neue gesellschaftliche Bedürfnisse reagieren können.
– Architektur, Stadtplanung und Bauwesen sind heute ein untrennbarer Bestandteil der Transformation. Die Art und Weise, wie wir Gebäude, Wohngebiete und ganze Städte entwerfen, beeinflusst nicht nur die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, sondern auch die Lebensqualität, die Widerstandsfähigkeit gegen Klimaveränderungen, den Energie- und Ressourcenverbrauch sowie die Fähigkeit der Städte, neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Deshalb werden Architektur und Bauwesen auf dem Kongress für neue Mobilität 2026 zu einem der zentralen Themen des Programms sein, und unter den Referenten werden Architekten, Stadtplaner, Vertreter der Kommunalverwaltungen sowie des Immobilienmarktes sein, die für die Gestaltung und Entwicklung polnischer Städte verantwortlich sind – sagte Agata Wiśniewska-Mazur, Vizepräsidentin des Polnischen Verbands für neue Mobilität.

Zum Programm gehörten außerdem die studentischen Architekturwerkstätten „Przystanek: Integration“ sowie der Studentenwettbewerb „HUB it! – HUBnij to!“, die an Studierende der Architektur- und Stadtplanungsfächer gerichtet waren, die nach Antworten auf die Frage suchten, wie Städte, öffentliche Räume und die Mobilität der Zukunft gestaltet werden sollten.
Von dem 23. bis 25. September werden Katowice erneut zum Ort, an dem sich diejenigen treffen, die die Mobilität der Zukunft in Polen und Europa gestalten.
Anmeldung: https://tickets.kongresnowejmobilnosci.pl/registration?ticket=nw9dszkbch
Kostenloser Eintritt: https://kongresnowejmobilnosci.pl/bilety-darmowe/
Programm der Veranstaltung: https://kongresnowejmobilnosci.pl/program-knm-2026/
Weitere Informationen: www.kongresnowejmobilnosci.pl
Über die PSNM
Die Polnische Vereinigung für Neue Mobilität (PSNM) ist die größte Branchenorganisation in Polen, die sich unter anderem mit der Entwicklung des Elektromobilitätsmarktes befasst. Die Organisation vereint fast 300 Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette der Elektromobilität: Fahrzeug- und Infrastrukturanbieter, Lade-Dienstleister, Kraftstoff- und Energiekonzerne, Finanzinstitute, Transportunternehmen, Anbieter moderner Technologien sowie weitere Akteure und Institutionen im Bereich nachhaltiger Transporte. Die PSNM ist Teil von E-Mobility Europe, der größten Organisation zur Entwicklung des Elektromobilitätsmarktes in Europa.
Über die GZM
Die Metropolregion Górnośląsko-Zagłębiowska (GZM) ist ein Verbund von 41 Städten und Gemeinden aus Oberschlesien und dem Industriegebiet, in dem mehr als 2 Millionen Einwohner leben. Die Metropolregion nutzt das Potenzial ihrer Gemeinden, um die Lebensqualität der Einwohner zu verbessern und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Eine der wichtigsten Aufgaben von GZM ist die Organisation und Entwicklung eines integrierten Verkehrssystems. Unter der Marke Transport GZM werden Busse, Straßenbahnen, Trolleybusse, Fahrräder sowie die Regionalbahn miteinander verbunden und so eines der größten öffentlichen Verkehrssysteme Europas geschaffen. GZM entwickelt außerdem Metrorower – das größte System an Stadträdern in Polen – und stärkt konsequent die Rolle der Bahn als Grundlage für ein zukünftiges metropolitanes Verkehrssystem. Zu den Aktivitäten von GZM gehören zudem die wirtschaftliche Entwicklung, Bildung und Wissenschaft, der Klima- und Umeltschutz sowie die Erweiterung des Freizeitangebots. Die Metropole ist ein Raum für die Zusammenarbeit von Kommunen, Hochschulen, Wirtschaft und Bürgern sowie ein Ort zur Einführung moderner Lösungen, die den Herausforderungen der heutigen Städte begegnen.
ÜBER KATOWICE
Katowice engagieren sich seit vielen Jahren in zahlreiche Initiativen und Projekte, auch mit Unterstützung von EU-Mitteln, die zu einem Wandel der Transportgewohnheiten anregen. Hier gibt es moderne Umsteigeknotenpunkte, die Straßenbahninfrastruktur wird ausgebaut, und im städtischen Verkehrsnetz fahren elektrisch angetriebene Busse. Katowice waren als erste Stadt in Polen die Vorgaben des Gesetzes zur Elektromobilität umgesetzt und erfüllten damit die gesetzliche Verpflichtung zum Bau der entsprechenden Infrastruktur. Heute gibt es im städtischen Raum über 200 Ladepunkte. Die Stadt investiert zudem kontinuierlich in die Fahrradinfrastruktur – sie entwickelt ein Netz an Fahrradstationen sowie Radwege, von denen derzeit über 200 km vorhanden sind, darunter die längste Velostrecke der Region mit 4,4 km Länge. Die vielen Möglichkeiten führen dazu, dass die Einwohner von Katowice immer häufiger das Fahrrad als Transportmittel wählen und den öffentlichen Verkehr bevorzugen.
Auch die Beliebtheit von Elektrofahrzeugen nimmt zu. Katowice wurden mehrfach für die in diesem Bereich unternommenen Maßnahmen ausgezeichnet. Die Stadt erreicht hohe Platzierungen in Rankings und wird zudem bei Wettbewerben zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung geehrt und prämiert.