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In Japan 81 Millionen für Elektroboote, Schiffe mit geringen Emissionen und Ladestationen in Häfen

In Japan 81 Millionen für Elektroboote, Schiffe mit geringen Emissionen und Ladestationen in Häfen

Japan beschleunigt, genauso wie Norwegen, die Entwicklung von Elektroschiffen sowie die Dekarbonisierung des Seeverkehrs. Die Regierung hat bis 2031 81 Millionen Euro bereitgestellt, um den Energiewechsel der nationalen Flotte zu unterstützen. Das Programm sieht Zuschüsse in Höhe von bis zu 50 Prozent der Kosten für den Bau von Elektroschiffen, Wasserstoff- und Ammoniakschiffen vor. Für Schiffe, die mit Methanol angetrieben werden, sowie für hybride Konfigurationen sinkt die Unterstützung auf etwa ein Drittel der Kosten.

Gute Unterstützung für Elektroschiffe

Die japanischen Ministerien für Verkehr und Umwelt haben ein fünfjähriges Programm im Wert von 15,1 Milliarden Yen (etwa 81 Millionen Euro) ins Leben gerufen, um die Einführung von Schiffen mit niedrigen Emissionen zu unterstützen. Vollständig elektrische Schiffe können den höchsten Zuschuss erhalten, wobei ein wichtiger Aspekt darin besteht, dass auch die Ladeanlagen an Land finanziert werden können, wodurch der Prozess der Elektrifizierung der Häfen gefördert wird.

Japan, elektrische Schiffe

Das Programm ist für verschiedene Lösungen mit niedrigen Emissionen offen, bevorzugt jedoch Elektrotechnologien, Wasserstoff- und Ammoniakttechnologien, wobei die Unterstützung bis zu 50 Prozent der zulässigen Kosten decken kann. Für Schiffe, die mit Methanol angetrieben werden, sowie für verschiedene Hybridkonfigurationen sinkt der maximale Zuschuss auf ein Drittel der Kosten.

Japan: Es mangelt an Seeleuten – hier kommen autonome Fähren ins Spiel

Japan strebt an, den Umweltaufwand des Seeverkehrs zu verringern, indem es sowohl die Flotte als auch die Infrastruktur an Land beeinflusst.

Japan, Elektroschiffe

Motoren, Batterien und Ladesäulen werden finanziert

Der Umfang der zulässigen Ausgaben ist besonders groß. Für Elektroboote sind Motoren, Batterien und Ladestationen finanzierbar, während bei anderen Antriebsarten auch Tanks in die Unterstützung einbezogen werden. Das für das erste Jahr vorgesehene Budget beträgt etwa 6,5 Millionen Euro und wird bis 2031 fortgesetzt, bis insgesamt 81 Millionen Euro erreicht sind.

Elektroschiffe genießen einen Vorzug, doch es gibt eine wichtige Beschränkung: Das Programm finanziert Wasserstoff und Ammoniak nur für Schiffe, die im internationalen Verkehr tätig sind. Elektrische Lösungen sowie Methanol- und Hybridantriebe hingegen werden ausschließlich für Projekte unterstützt, die auf den inländischen Markt ausgerichtet sind. Japan konzentriert seine Unterstützung für den Elektroantrieb daher auf Bereiche, in denen die Technologie bereits ausreichend entwickelt ist.

Ausgeplant ist auch ein Retrofit, also die zertifizierte Umstellung des Schiffes auf nicht fossile Brennstoffe durch einen Umrüstplan. Weitere Anreize gelten, wenn der Rumpf aus Stahl mit niedrigem Kohlenstoffgehalt gefertigt ist, wodurch das Gesamtbemühen um die Dekarbonisierung der Schifffahrt gestärkt wird.

Realisierte Projekte zur Elektrifizierung des Küstentransports

Das Anreizprogramm kommt in einem bereits reich an Initiativen zur elektrischen Antriebstechnologie geprägten Kontext. Hervorzuheben ist dabei das Projekt des Konsortiums e5, einer Allianz großer japanischer Unternehmen wie Asahi Tanker, Mitsui O.S.K. Lines und Mitsubishi, mit dem Ziel, den Küstenschifffahrtstransport zu dekarbonisieren.

In Japan legen die elektrischen Schiffe von Mitsubishi ab

Asahi Tanker hat die ersten vollständig elektrischen Tanker eingeführt, die von großen Lithium-Ionen-Batterien angetrieben werden. Diese Schiffe fahren in Hafengebieten mit hohem Verkehrsaufkommen, um lokale Emissionen zu beseitigen und die Lärmbelastung zu verringern, wodurch Arbeitern und Küstengemeinschaften direkte Vorteile entstehen.

Japan – Elektrische Schiffe

Dieses Konzept erfüllt voll und ganz die Prinzipien des „Cold Ironing“: Durch die elektrische Antriebsart wird neben der CO₂-Reduzierung auch eine erhebliche Verringerung der gesundheitsschädlichsten Schadstoffemissionen erreicht, die insbesondere in Hafenstädten von Bedeutung sind.

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