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Technologie

Hyundai IONIQ 3 ab 119 900 zł in Polen. Start mit 42 kWh, die Variante mit 61 kWh kostet bis zu 179 900 zł.

Hyundai IONIQ 3 ab 119 900 zł in Polen. Start mit 42 kWh, die Variante mit 61 kWh kostet bis zu 179 900 zł.

Die ersten Exemplare des Hyundai IONIQ 3 sollen Ende September in polnische Autohäuser gelangen. Der Preis in Polen beginnt bei 119.900 zł Brutto für die Select-Version mit einem Akku von 42,2 kWh und einem Motor mit 147 PS. Auf dem Papier wirkt es wie ein Versuch, sich zwischen urbanen Elektrofahrzeugen und teureren Kompakten zu positionieren, doch der entscheidende Faktor sind hier die Batterie, die Ausstattung sowie die Lademöglichkeiten.

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Hyundai richtet sich an Kunden, die keinen weiteren Crossover möchten. Der IONIQ 3 ist 415,5 cm lang, hat eine Radstandlänge von 268 cm und eine sehr tief angesetzte Dachlinie, wodurch er optisch eher einem Hatchback als einem modischen B-SUV ähnelt. Auch der Kofferraum ist nicht symbolisch – der Hersteller gibt insgesamt 441 Liter an, wovon 322 Liter auf den Hauptkofferraum und 119 Liter auf den Stauraum unter dem Boden entfallen.

In der Kabine ist nicht einmal das Design am interessantesten, sondern vielmehr das neue auf Android basierende PLEOS-System. Hyundai bietet außerdem Apple CarPlay und Android Auto hinzu, während unter dem Bildschirm physische Tasten für Klima und die wichtigsten Funktionen vorhanden sind. Gut – nach Jahren, in denen alles auf dem Bildschirm bedient werden musste, erscheint das hier durchaus sinnvoll.

Polnische Preisliste und Ausstattungsversionen

Die günstigste IONIQ 3 ist die Select-Version für 119.900 zł. Sie verfügt über einen Akku mit 42,2 kWh Kapazität, Frontantrieb, 147 PS und 250 Nm Drehmoment, 16-Zoll-Räder sowie eine WLTP-Reichweite von 344 km.

Darüber liegt die Trend-Version, und das ist die einzige Variante, die mit kleinerer oder größerer Batterie erhältlich ist. Die Preise sehen wie folgt aus:

Version

Akku-Kapazität

Leistung

WLTP-Reichweite

Preis

Select

42,2 kWh

147 PS

344 km

119.900 zł

Trend

42,2 kWh

147 PS

341 km

136.400 zł

Trend

61 kWh

135 PS

488 km

152.400 zł

Prime

61 kWh

135 KM

nicht angegeben

175.700 zł

N Line

61 kWh

135 KM

nicht angegeben

170.900 zł

N Line EVO

61 kWh

135 KM

nicht angegeben

179.900 zł

Schon das Basis-Modell Select sieht nicht schlecht aus. Es verfügt über einen 12,9-Zoll-Zentralbildschirm, eine zweizonen-Klimaanlage, eine Rückfahrkamera, einen intelligenten Tempomat mit Stop&Go-Funktion, vordere und hintere Parksenker, einen Totwinkelassistenten sowie ein System zur Vermeidung von Frontalkollisionen.

Trend fügt weitere Funktionen hinzu, die in Elektrofahrzeugen im Alltag einen echten Nutzen bieten. Dazu gehören beheizte Sitze und das Lenkrad, ein 9,9-Zoll-Bildschirm vor dem Fahrer, ein kabelloser Lader, ein Regensensor, getönte Scheiben und vor allem die Heizung der Antriebsbatterie. Gerade dieser Aspekt kann im Winter und bei schnellem Laden einen großen Unterschied machen.

400 V, 10–80 % in 29–30 Minuten und ein kleiner Stern

Der IONIQ 3 basiert auf der E-GMP-Plattform, doch es handelt sich hier um eine 400-V-Architektur, nicht wie bei den teureren Modellen der Marke um 800 V. Hyundai gibt eine DC-Ladegeschwindigkeit von 10 bis 80 % in etwa 29 Minuten für die kleinere Batterie sowie 30 Minuten für die größere an. Das klingt gut, auch wenn es sich hier nicht um die Top-Modelle IONIQ 5 oder 6 handelt.

Standardmäßig bietet das AC-Laden 11 kW, optional können 22 kW sowie die V2L-Funktion hinzugefügt werden. Das Paket mit einer 22-kW-Steckdose im Auto und V2L-Anschlüssen soll 7.200 zł kosten. Wenn das Auto hauptsächlich in der Stadt gefahren wird und zu Hause aufgeladen wird, kann man darauf verzichten. Wenn es unterwegs oder an öffentlichen 22-kW-Ladestellen das AC-Laden nutzt, wird es sinnvoll.

Es gibt noch eine interessante Information. Die Version mit kleinerer Batterie hat 147 PS, während die Long Range-Version nur 135 PS hat. Das bedeutet einen größeren Aktionsradius, aber geringere Leistung. Es scheint sich um einen kleinen Unterschied zu handeln, doch es handelt sich um ein ziemlich ungewöhnliches Konzept, das man bei der Konfiguration berücksichtigen sollte.

Prime und N Line – hier beginnt die Ausstattungserweiterung, keine Revolution.

Der Prime erreicht bereits ein Niveau, bei dem Hyundai nicht nur ein Auto verkauft, sondern auch Komfort. Es gibt einen 14,6-Zoll-Bildschirm, BOSE-Audio mit 8 Lautsprechern, eine 360-Grad-Kamera, eine Wärmepumpe, zusätzliche Systeme zur Unterstützung des Fahrers sowie 18-Zoll-Räder. Der Preis steigt auf 175.700 Złoty.

Die Positionierung der N Line sieht interessant aus. Sie ist günstiger als die Prime, da sie 170.900 zł kostet, legt aber mehr Wert auf Aussehen und Stil als auf eine vollständige Ausstattung. Sie verfügt über sportliche Akzente, spezielle 18-Zoll-Räder, Matrix-Strahler, N Line-Innenausstattung sowie eine Wärmepumpe. Für einige Kunden könnte dies eine bessere Wahl sein als die Prime, wenn ihnen nicht jede Funktion auf der Liste wichtig ist.

An der Spitze steht die N Line EVO für 179.900 zł. Dazu kommen 19-Zoll-Räder, besseres Audio, Schallisolierglas, Lüftung für die Rückbank sowie ein digitaler Schlüssel. Allerdings ist der IONIQ 3 bei diesem Preis nicht mehr nur ein günstiger Einstieg in die Elektromobilität, sondern konkurriert bereits in Bezug auf Ausstattung und Design.

Am interessantesten erscheint heute die Version Trend 61 kWh für 152.400 zł, denn sie bietet eine WLTP-Reichweite von 488 km, einen größeren Akku sowie ein Ausstattungspaket, das für den täglichen EV-Nutzung sinnvoll ist. Welche Version würden Sie selbst wählen: den günstigen Selecta, den vernünftigen Trend 61 kWh oder vielleicht nur aus optischen Gründen die N Line?

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