Der Hyundai Ioniq 3 kommt in den Niederlanden ab 27.995 Euro auf den Markt.

Hyundai hat seine erste Preisliste für den Ioniq 3 veröffentlicht. In den Niederlanden beginnt der Preis bei 27.995 Euro und die Basismodellversion ist mit einer 42-kWh-Batterie ausgestattet, die eine Reichweite von 344 km ermöglicht.

Wie bei der Weltpremiere im April berichtet, positioniert Hyundai den Ioniq 3 als anspruchsvolles Aero-Hatch-Modell auf dem heftig umkämpften Massenmarkt. Mit einer Länge von rund 4,16 Metern richtet sich das Modell direkt an Konkurrenten wie den Renault 5, den Cupra Raval und den VW ID. Polo und verbindet dabei ein auffälliges Design mit hoher Alltagstauglichkeit.
In den Niederlanden wird der Ioniq 3 in seiner Basisvariante mit einer 42 kWh großen Batterie (Standard Range) zu einem Startpreis von 27.995 € auf den Markt gebracht. Ein Vergleich mit seinem Schwestermodell, dem Kia EV2, zeigt eine ähnliche Preisstruktur: Letzterer kostet in den Niederlanden 27.595 € und in Deutschland 26.600 €. Das bedeutet, dass der Ioniq 3 für Endkunden in Deutschland möglicherweise etwas günstiger sein könnte als in den Niederlanden – unter anderem aufgrund der niedrigeren Mehrwertsteuerrate in Deutschland von 19 % gegenüber 21 %.
Kunden, die sich für die Variante mit der größeren Batterie von 61 kWh (Long Range) entscheiden, müssen in den Niederlanden mindestens 31.995 Euro zahlen. Die kleinere Batterie bietet eine WLTP-Reichweite von etwa 344 Kilometern, während die Long Range-Version bis zu 497 Kilometer erreicht. Interessanterweise liefert das Basismodell mit der kürzeren Reichweite etwas mehr Systemleistung – 107,8 kW – im Vergleich zur Long Range-Variante, die 99,5 kW bietet.
Hyundai hat das neue Modell mit einer effizienten 400-Volt-Architektur ausgestattet, um die Produktionskosten unter denen der teureren Plattformen zu halten, die für die größeren Ioniq-Modelle 5, 6 und 9 verwendet werden. Das Fahrzeug wird in Hyundais türkischem Werk in İzmit hergestellt. Zudem verfügt das Auto über ein neues Infotainmentsystem namens Pleos Connect, das auf Android Automotive OS basiert.
Abschließend hängt die Bedienung vom Modell ab: Das System wird über einen zentral angebrachten, tabletähnlichen Touchscreen mit einer Bildschirmdiagonale von 12,9 oder 14,6 Zoll gesteuert. Ähnlich wie bei Tesla werden alle wichtigen Fahrinformationen – wie Geschwindigkeit, erkannte Tempolimits oder Anzeigen der Assistenzsysteme – auf der linken Seite des Touchscreens dargestellt. Im Gegensatz zu Tesla gibt es jedoch zusätzlich einen weiteren Bildschirm hinter dem Lenkrad, der die wichtigsten Informationen direkt im Sichtfeld des Fahrers anzeigt.
Kunden in den Niederlanden können beim Hyundai Ioniq 3 aus sechs Ausstattungslinien wählen – von dem funktionalen Basismodell Select bis zur sportlichen Topvariante N Line Evo. Für den deutschen Markt wird eine ähnliche Preis- und Ausstattungsstruktur erwartet, wobei wie bereits erwähnt landesspezifische Steuern und Abgaben zu geringfügigen Anpassungen führen können.
Quelle: electrive