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Sonstiges

Hugelshofer erweitert E-Lkw-Flotte mit SuperPanther und Sany

Hugelshofer erweitert E-Lkw-Flotte mit SuperPanther und Sany

Mit dem SuperPanther eTopas 600 und dem Sany e263 holt die Hugelshofer-Gruppe gleich zwei neue E-Lkw-Konzepte in ihren Fuhrpark. Das Logistikunternehmen nutzt die Neuzugänge als Praxistest, um Reichweite, Effizienz und Gesamtkosten im Schwerlastverkehr genau zu analysieren.

Bild: Hugelshofer Logistik AG

2020 nahm die Schweizer Hugelshofer-Gruppe ihren ersten vollelektrischen Lkw in den Fuhrpark auf, den damals schweizweit ersten 40-Tonnen-E-Sattelzug. Seitdem hat das Unternehmen seine E-Flotte immer weiter ausgebaut und im schweizerischen Frauenfeld 2024 den größten E-Lkw-Schnellladepark der Schweiz eröffnet. Mitte Oktober 2026 verkündet die Hugelshofer Logistik AG nun weiteren Elektro-Zuwachs.

Das Unternehmen stellt E-Lkw Nummer 86 und 87 in seinen Dienst: einen Superpanther eTopas 600, gefertigt im Werk von Steyr Automotive in Österreich, und einen Sany e263, der in Changsha, China, hergestellt wird und das erste Modell der Marke in der Schweiz darstellt. Ziel ist eine vollständig elektrifizierte Fahrzeugflotte bis 2035.

Die beiden neuen Fahrzeuge dienen dabei auch als Versuchsobjekte. „In den vergangenen Jahren haben wir mit Elektro-Lkw verschiedener europäischer Hersteller umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Wir haben neue Technologien getestet, betriebliche Grenzen ausgelotet und dabei zahlreiche Erkenntnisse gewonnen. Nicht immer hat alles auf Anhieb funktioniert. Gerade diese Erfahrungen haben uns jedoch weitergebracht und unsere Elektromobilitätsstrategie entscheidend geprägt. Mit den beiden neuen Fahrzeugen von Superpanther und Sany erweitern wir nun bewusst unseren technologischen Horizont“, informiert die Hugelshofer Logistik AG.

Im Arbeitsalltag gilt es nun zu vergleichen und zu analysieren, wobei das Unternehmen bereits auf umfangreiche Erfahrungswerte im elektrischen Schwerverkehrzurückgreifen kann. Dabei achte Hugelshofer vor allem auf Reichweite, Energieverbrauch, Zuverlässigkeit, Bedienerfreundlichkeit, Servicequalität sowie auf die gesamten Betriebskosten über die Lebensdauer eines Fahrzeugs. Präferenzen hat das Unternehmen nicht: „Denn letztlich zählt nicht, wo ein Elektro-Lkw hergestellt wird, sondern wie gut er die Anforderungen im anspruchsvollen Transportalltag erfüllt.“

Doch nicht nur Sany hat seinen Stammsitz in China. Auch Superpanter ist ein chinesisches Unternehmen, das die elektrische Antriebsplattform, die Software und die Hochvoltelektronik für seine E-Lkw in China produziert. Lediglich die Endmontage des eTopas 600 erfolgte unter Einsatz von Komponenten europäischer Zulieferer bei Steyr in Österreich.

Den steigenden Marktanteil chinesischer Hersteller sieht das Logistik-Unternehmen positiv: „Wir sehen diese Entwicklung als Chance. Wettbewerb fördert Innovationen, schafft neue technische Möglichkeiten und kann langfristig auch die Wirtschaftlichkeit der Elektromobilität verbessern.“