Hochbahn beginnt mit Probefahrten am ersten vollständig elektrischen Busdepot Hamburgs in Meiendorf

Hamburger Hochbahn hat am 19. Oktober 2026 den Probebetrieb in ihrem ersten ausschließlich für Elektrobusse vorgesehenen Depot in Meiendorf, Hamburg, aufgenommen, und zwar vor der geplanten Inbetriebnahme des Standorts Mitte Dezember.
Während der anfänglichen Testphase werden bis zu zehn Elektrobusse sowie etwa 20 Mitarbeiter vom neuen Standort aus arbeiten. Laut Hochbahn wird die Probezeit bis zur Fahrplanänderung Mitte Dezember 2026 andauern, zu dem das Depot in den regulären Betrieb gehen soll.
Das im Jahr 2023 mit den Bauarbeiten begonnene neue Depot wird letztendlich rund 130 emissionsfreie Busse aufnehmen, die hauptsächlich Routen im Nordosten Hamburgs bedienen, einschließlich der Bezirke Rahlstedt, Farmsen, Volksdorf und Berne.
Hochbahn testet Ladeinfrastruktur für Elektrobusse im Depot Meiendorf
Die am 19. Oktober gestarteten Testbetriebe konzentrieren sich auf die Überprüfung der Wechselwirkung zwischen Elektrobussen und Ladeinfrastruktur unter tatsächlichen Betriebsbedingungen.
Laut Hochbahn umfasst das Programm die Überprüfung der Ladeausrüstung, die Integration der neuen Infrastruktur in den täglichen Betrieb sowie die Erstellung von Betriebsanleitungen für das Depot.
Auch die Testphase beinhaltet die Organisation von Vor-Ort-Aktivitäten, die Koordination zwischen den Betriebsmannschaften sowie die Ausbildung zusätzlicher Busfahrer, die der Anlage in Meiendorf zugeteilt wurden.
Die Fahrer führen bereits reguläre Fahrdienste von dem neuen Standort aus durch, während das Depot schrittweise auf den Betrieb mit einer größeren Flotte an Elektrobussen vorbereitet wird.
Das Testprogramm soll mit dem Zeitplanwechsel im Dezember abgeschlossen werden, wenn die Depots in den regulären Betrieb übergehen.
Hamburgs neues Elektrobussdepot für 130 emissionsfreie Fahrzeuge
Sobald es vollständig in Betrieb ist, wird das Depot in Meiendorf als Basis für etwa 130 Elektrobusse dienen, die hauptsächlich im Nordosten Hamburgs fahren.
Die Anlage wird den Service in Rahlstedt, Farmsen, Volksdorf und Berne unterstützen, wobei die Fahrzeuge in der Nähe ihrer jeweiligen Einsatzgebiete stationiert sind.
Laut Hochbahn ermöglicht der Standort es, die Busse direkter auf ihren zugewiesenen Routen einzusetzen und die nicht-ertragsrelevanten Fahrstrecken zwischen Depots und Einsatzgebieten zu reduzieren.
Die Anlage in Meiendorf ist das erste Hochbahn-Depot, das ausschließlich für den Betrieb von Elektrobussen konzipiert wurde.
In seiner Ankündigung hat der Betreiber keine Angaben zur Ladeleistung, zur Anzahl der Ladepunkte, zu den Gesamtkosten oder zu den technischen Spezifikationen der Ladeinfrastruktur gemacht.
Fotovoltaik, Gründächer und Abwärmerückgewinnung in Meiendorf
Das neue Depot umfasst mehrere Maßnahmen zur Energie- und Ressourcenverwaltung. Laut Hochbahn werden die Gebäude Gründächer sowie Photovoltaikanlagen haben, wobei Regenwasser gesammelt und für die Fahrzeugwaschanlage genutzt wird.
Auch die durch die Ladeanlagen für Elektrobusse erzeugte Abwärme wird auf dem Gelände zurückgewonnen und zur Heizung genutzt.
Kurz zusammengefasst
Wann begann HOCHBAHN mit den Testbetrieben in Meiendorf? Die Testbetriebe starteten am 19. Oktober 2026, wobei der reguläre Betrieb für Mitte Dezember geplant ist.
Wie viele Elektrobusse werden im Depot stationiert sein? Die Anlage soll etwa 130 emissionsfreie Busse aufnehmen können.
Wie viele Fahrzeuge sind in der Anfangsphase der Tests beteiligt? Bis zu zehn Elektrobusse, unterstützt von etwa 20 Mitarbeitern.
Welche Gebiete in Hamburg wird das Depot bedienen? Hauptsächlich die nordöstlichen Bezirke, darunter Rahlstedt, Farmsen, Volksdorf und Berne.