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Geely wird in Spanien ein wasserstoffbetriebenes Hybrid-SUV mit mehr als 1.000 PS herstellen.

Geely wird in Spanien ein wasserstoffbetriebenes Hybrid-SUV mit mehr als 1.000 PS herstellen.

Vor einigen Wochen erreichte Ford eine Vereinbarung mit Geely, damit das chinesische Unternehmen einen Teil seines Werks in Almussafes (Valencia) zur Herstellung von Autos nutzen kann. Beide Unternehmen kündigten die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Umsetzung dieser Vereinbarung an sowie die Einführung von fünf neuen Modellen in das Werk, das derzeit weit unter seiner maximalen Kapazität arbeitet.

Zum aktuellen Kuga wird ein SUV aus der Bronco-Familie hinzukommen, während Geely zwei elektrifizierte Crossovers herstellen wird. Zudem wurde bestätigt, dass Ford auf einer Plattform von Geely ein neues Modell entwickeln wird (vermutlich die fünfte Generation des Focus). Mit diesen fünf Fahrzeugen soll Almussafes eine jährliche Produktion von 500.000 Einheiten erreichen.

Alles deutet darauf hin, dass das erste in den spanischen Werken von Geely gefertigte Modell der E2 sein wird – ein Elektrofahrzeug, das derzeit als meistverkauftes Auto auf dem chinesischen Markt gilt. Das zweite Fahrzeug des chinesischen Herstellers blieb jedoch weiterhin ein Rätsel... obwohl ein kürzlich von Automotive News veröffentlichter Bericht etwas Licht in die Sache bringen zu scheinen verspricht.

Scheinbar erwägt Geely die Produktion des Galaxy Cruiser 700 in Valencia – ein Geländewagen mit Längs- und Querträger-Chassis, der ironischerweise bis zu einem gewissen Grad an den Ford Bronco erinnert. Es handelt sich um einen einsteckbaren Hybrid, der dank der Kombination aus einem turboaufgeladenen Benzinmotor und drei Elektromotoren eine Leistung von 1.129 PS erbringt.

Ford

Die Fabrik in Almussafes wird insgesamt fünf Modelle herstellen: zwei von Ford, zwei von Geely sowie ein gemeinsam entwickeltes Modell

Aufgrund der Version beträgt die Kapazität der Batterie zwischen 47 und 70 kWh. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die europäische Version einen anderen Namen erhält, da Geely in unserem Markt die Marke Galaxy nicht verwendet. Zu den Hauptkonkurrenten dieses Modells zählen der Land Rover Defender und der Mercedes-Benz Klasse G, wobei das chinesische Angebot vermutlich einen günstigeren Preis aufweisen wird.

Dies ist nicht das einzige SUV chinesischer Herkunft, das bald in einer spanischen Fabrik montiert wird. Der kürzlich vorgestellte Santana Cajal, der derzeit nur in einer Dieselversion erhältlich ist, wird aber später auch als elektrische Variante mit erweiterter Reichweite angeboten und in Linares (Jaén) hergestellt.

Ford

Der Cajal basiert auf dem BAIC B40 Pro, da Santana eine Kooperationsvereinbarung mit der chinesischen Gruppe geschlossen hat. Es scheint jedoch nicht so, als wäre das SUV aus Andalusien an derselben Zielgruppe wie der Galaxy Cruiser 700 gerichtet, da letzterer zu Geelys technologisch fortschrittlichsten Modellen gehört und vermutlich einen anspruchsvolleren Ansatz verfolgt.

Quelle | Automotive News Europe