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Technologie

Foton bringt Batterie- und H2-Lkw zur IAA Transportation

Foton bringt Batterie- und H2-Lkw zur IAA Transportation

Foton kündigt für die IAA Transportation kommende Woche die internationale Premiere des Cavan Beacon an. Dabei handelt es sich um eine Plattform für schwere Lkw für emissionsarme und -freie Antriebe. Foton stellt auf dieser Basis bereits einen Batterie- und einen H2-betriebenen 40-Tonner in Aussicht.

Foton war unter anderem mit dem eAumark dieses Jahr bereits auf der IFAT in München.

Der chinesische Nutzfahrzeughersteller Foton nutzt die IAA Transportation 2026 (15. bis 20. September) in Hannover, um seine weitere Expansion in Europa zu skizzieren. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen dabei Fahrzeuge mit Batterie-elektrischen und Wasserstoff-basierten Antrieben sowie der weitere Ausbau von Vertrieb, Service und Ersatzteilversorgung. Foton betont vor diesem Hintergrund seine Strategie, keine reine Importmarke zu sein, sondern mit der Einführung neuer Modelle auch lokale Strukturen aufzubauen.

Als einen der Höhepunkte des eigenen Messeauftritts bezeichnet Foton die internationale Premiere seiner Lkw-Plattform Cavan Beacon. Details werden im Vorfeld der IAA Transportation noch nicht genannt. Aber die schweren Fahrzeuge auf dieser Basis sollen intelligent und alternativ angetrieben sein. Schon fix angekündigt sind BEV- und FCEV-Ableger. Insgesamt präsentiert Foton in Hannover „sieben Fahrzeuge mit neuen Antriebstechnologien sowie sechs selbst entwickelte Kernkomponenten“, heißt es in einer offiziellen Ankündigung. Die ausgestellten Lösungen richten sich dabei explizit an Akteure des europäischen Güter- und Wirtschaftsverkehrs.

Unabhängig von der Cavan-Beacon-Premiere verfügen laut Foton bereits mehrere seiner leichten Elektro-Lkw und -Transporter über die für den europäischen Markt relevanten Zulassungen und Zertifizierungen. Fahrzeuge der eigenen New-Energy-Marke Cavan werden nach Unternehmensangaben derzeit in 15 europäischen Ländern sowie in weiteren internationalen Märkten wie Australien und Neuseeland eingeführt.

Foton bezeichnet sich selbst als Nutzfahrzeug-Hersteller mit breiter Palette und verschiedenen Antriebsoptionen. Das in Peking ansässige Unternehmen ist seit gut zwei Jahrzehnten auf internationalen Märkten aktiv und verfügt nach eigenen Angaben weltweit über 32 lokale Produktionsstandorte, unter anderem in Südostasien, Lateinamerika und dem Nahen Osten.

Als wichtigen Baustein der europäischen Expansion nennt Foton ein bereits eingerichtetes regionales Ersatzteil-Vertriebszentrum in Unna in Nordrhein-Westfalen. Das Zentrum habe inzwischen seinen Betrieb aufgenommen und solle eine schnellere Versorgung europäischer Kunden und Servicepartner mit Ersatzteilen ermöglichen, teilt Foton mit. Weltweit betreibt das Unternehmen laut eigenen Angaben 18 Ersatzteilzentren, 1.200 Vertriebsstandorte und gut 1.500 Servicepunkte.

Klar ist: Im Export sieht Foton großes Potenzial. Gemeinsam mit Cosco Shipping Specialized Carriers hat der Konzern deshalb in diesem Frühjahr bereits ein Joint Venture gegründet, das zusätzliche Transportkapazitäten für den Fahrzeugexport bereitstellen soll. Dass Fotons internationales Geschäft wächst, unterstreicht der Hersteller mit eigenen Statistikwerten: Von Januar bis August 2026 exportierte Foton nach eigenen Angaben rund 149.000 Fahrzeuge. Das entspricht einem Plus von 44,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.