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Ford nennt seinen erschwinglichen elektrischen Pickup Fathom

Ford nennt seinen erschwinglichen elektrischen Pickup Fathom

Ford hat den Namen des ersten Serienmodells enthüllt, das auf seiner Universal EV Platform basiert. Der mittelgroße elektrische Pick-up mit dem Namen Fathom wird Anfang 2027 zur Vorbestellung bereitstehen, zu einem Startpreis von 29.945 US-Dollar inklusive der US-Verladegebühr.

Im Gegensatz zu früheren Ankündigungen, die sich auf die Ingenieurskunst der Plattform, Batterietechnologie und Produktionsstrategie konzentrierten, richtet sich die neueste Meldung auf das Erscheinungsbild des Serienmodells. Laut Ford unterscheiden sich die Zielkunden von herkömmlichen Pick-up-Käufern, was Entscheidungen von der Gestaltung des Fahrzeugs bis hin zum Preis beeinflusst.

„Der Entwurf für Fords neuen mittelgroßen Elektro-Lkw – von der Ingenieursarbeit bis zum Namen – stammt aus einer einzigen Quelle: einem tiefen Verständnis für die Person, die ihn fahren wird“, sagte Kay Hart, Generalmanager der Model e-Sparte bei Ford.

Ford betont, dass der Name daher mehr als nur Leistungsfähigkeit ausdrücken musste, und widmete dem Namensfindungsprozess selbst erhebliche Aufmerksamkeit. Anstatt der in der Automobilindustrie üblichen alphanumerischen Benennungskonvention wollte Ford, dass der neue Pick-up das hat, was man bei ihm als ‚Persönlichkeit‘ und ‚Seele‘ bezeichnet.

Laut Hart sprach das Wort ‚Fathom‘ aufgrund seiner vielfältigen Bedeutungen an. Historisch gesehen war eine Fathom die Ausdehnung der ausgestreckten Arme eines Menschen und wurde später zu einer nautischen Einheit, die sechs Fuß (1,83 Meter) entspricht und zur Messung der Wassertiefe dient. Im Laufe der Zeit erhielt auch das Verb ‚fathom‘ die Bedeutung, etwas vollständig zu verstehen.

„Ein Name, der ursprünglich für das Messen von Dingen stand, die man nicht sehen kann, und der sich zu einem Begriff für das Verstehen entwickelte. Für einen Lastwagen, bei dessen Entwicklung jahrelang versucht wurde, einen bestimmten Kunden zu verstehen, war das in sechs Buchstaben der gesamte Auftrag“, erklärte sie.

Technische Details bleiben spärlich

Ford hat für die Standardversion einen Grundpreis von 28.350 US-Dollar festgelegt. Zusammen mit der in den USA üblichen Liefergebühr von 1.595 US-Dollar beträgt der Mindestpreis vor Steuern und Registrierungskosten 29.945 US-Dollar. Dies ist besonders bemerkenswert, denn es bedeutet, dass Ford selbst mit der Liefergebühr knapp unter dem ursprünglich angekündigten Preis von 30.000 US-Dollar bleibt.

Der Hersteller bestätigte außerdem mehrere Funktionen, die bereits für das Serienmodell geplant sind. Der Fathom kann fünf Erwachsene aufnehmen und soll trotz seiner Zugehörigkeit zum Mittelklasse-Pickup-Segment mehr Passagierkapazität bieten als ein Toyota RAV4. Er verbindet einen vorderen Kofferraum mit einer herkömmlichen Ladeplattform, um die Beladungsflexibilität zu erhöhen, und wird über einen großen, hochauflösenden zentralen Touchscreen, digitale Schlüsselfunktionen sowie bidirektionale Ladefähigkeit verfügen.

Jeder Fathom wird außerdem BlueCruise-fähig sein. Ford gibt an, dass das fahrerlose Fahrenssystem mit Apple Maps integriert werden wird, um „eine nahtlosere Erfahrung beim Anfahren und Anhalten“ zu bieten. Der Pickup wird zudem Apple CarPlay und Android Auto unterstützen.

Auch wenn die neuesten Nachrichten nur wenige neue technische Details enthalten, liefert die Ankündigung ein weiteres Puzzleteil für Fords Strategie für Elektrofahrzeuge der nächsten Generation. Die Universal EV Platform soll mehrere zukünftige Modelle neben dem Fathom unterstützen.

Als der US-Autobauer sie im August 2025 vorstellte, beschrieb er die Architektur als einen „Model T-Moment“ für Elektroautos. Er präsentierte sie als eine völlig neue Plattform, die dazu dient, die Kosten erheblich zu senken und eine Vielzahl erschwinglicher Elektrofahrzeuge zu ermöglichen.

FordGMToyotabatteryrangeEVelectric vehicle

Quelle: electrive