Ford bringt einen neuen Crossover-SUV für 25.000 US-Dollar heraus – wird er jedoch elektrisch sein?


Der Crossover-SUV wird Fords günstigstes Fahrzeug sein und beginnt bei etwa 25.000 US-Dollar. Laut Händlern, denen eine Vorschau des Fahrzeugs gezeigt wurde, basiert es nicht auf der Universal EV-Plattform.
Bringt Ford einen 25.000-Dollar-EDCrossover-SUV auf den Markt?
Nachdem Ford letzte Woche den Namen und den Startpreis seines neuen mittelgroßen elektrischen Pickups, des Fathom, bekannt gegeben hat, arbeitet das Unternehmen offenbar an einem noch erschwinglicheren Fahrzeug.
Letzte Woche zeigte Ford Händlern bei einem privaten Treffen in Las Vegas einen Einblick in seine kommenden Modelle, darunter einen neuen Crossover-SUV, der 2029 auf den Markt kommen soll.
Laut einem Bericht von Automotive News sagten die Teilnehmer, das Einstiegsmodell sei ein kastenförmiger, breiter SUV. Ein Teilnehmer verglich es mit dem ersten Escape-Modell.
Ford gab außer der Vorstellung früher Konzeptbilder in einem Video kaum weitere Details preis, doch man erwartet, dass der Crossover bei etwa 25.000 US-Dollar beginnen wird. Das würde ihn zum günstigsten Fahrzeug der Marke machen, das unter dem aktuellen Maverick angesiedelt wäre.
Überraschenderweise wird der neue SUV nicht auf Fords Universal EV-Plattform basieren wie der Fathom-Pickup. Stattdessen soll er voraussichtlich sowohl als Hybrid als auch als Verbrennungsfahrzeug angeboten werden.

Es wird erwartet, dass der neue Crossover-SUV 2029 in Fords Montagewerk in Hermosillo in Mexiko in die Produktion geht.
In der Zwischenzeit wird Ford Anfang 2027 Vorbestellungen für den rein elektrischen Fathom-Pickup annehmen, der bei 28.350 US-Dollar beginnt.

Ford gibt an, dass der elektrische Pickup im „Herzen des erschwinglichen EV-Marktes“ konkurrieren werde und mit einem Preis unter 30.000 Dollar starten soll. Die Lieferungen sollen Ende 2027 beginnen.
Electreks Meinung
Nachdem so viel Zeit und Ressourcen in die Entwicklung der neuen Universal-EV-Plattform investiert wurden, warum nicht einfach ein rein elektrischer SUV darauf basieren lassen?
Ford betont, dass die UEV-Plattform flexibel genug ist, um Fahrzeuge von der Größe eines B-Klasse-Wagens bis hin zu gewerblichen Lieferwagen zu unterstützen – daher könnten wir irgendwann auch einen erschwinglichen elektrischen Crossover sehen. Wann und ob, bleibt jedoch unklar.
In der ersten Hälfte des Jahres 2026 gehörten vier der fünf meistverkauften Elektroautos in den USA zu den relativ günstigen SUVs, darunter der Chevy Equinox EV, die Toyota bZ, der Hyundai IONIQ 5 und der Tesla Model Y. Der Tesla Model 3 belegte den zweiten Platz.
Fords Mustang Mach-E landete auf dem siebten Platz, doch die Verkäufe sanken im Vergleich zur ersten Hälfte des Jahres 2025 um 46 Prozent auf nur noch 11.632 Stück.
Sollte Ford den veralteten Mach-E durch ein elektrisches Einstiegs-SUV ersetzen? Das scheint eine Selbstverständlichkeit zu sein. Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren unten mit.