Elektrische Flotten: 72 % der Unternehmen steuern sie noch ohne spezielles Tool


Die Elektrifizierung von Unternehmensflotten ist inzwischen gut vorangekommen, doch ihre Verwaltung erfolgt weiterhin größtenteils auf manuelle Weise. Laut dem ersten Beev-Flotten-Barometer steuern 72 Prozent der befragten Unternehmen ihr Fuhrpark noch ohne spezielle Software. Vor allem kennt keines von ihnen den genauen Gesamtbetriebskostenwert pro Fahrzeug genau.
Der TCO: Eine wichtige Kennzahl, aber kaum beachtet
Die Senkung der Gesamtbetriebskosten, oder TCO, ist dennoch für 31 % der Befragten die wichtigste Motivation für die Elektrifizierung, vor der steuerlichen Optimierung mit 26 % sowie den Anforderungen von Kunden oder Ausschreibungen mit 23 %. Doch kein befragtes Unternehmen kennt genau seine TCO pro Fahrzeug. Die Hälfte verfolgt nur einen Teil davon, während die andere Hälfte überhaupt keine Daten besitzt.
Auch die Umweltüberwachung erscheint wenig strukturiert: 51 % der Unternehmen planen keine Maßnahmen zur Messung ihrer Emissionen, und keines verfügt über eine strukturierte Kohlenstoffüberwachung.
Autonomie als Haupthindernis
Trotz des Fortschritts bei Elektrofahrzeugen nennen 49 % der Entscheider weiterhin die Autonomie als größtes Hindernis für den professionellen Einsatz, vor dem Anschaffungs- oder Mietpreis mit 26 %.