First Bus erweitert das intelligente Lade-System an seinem Depot in Glasgow

Das britische Transportunternehmen First Bus erweitert den Einsatz eines intelligenten LadeSystems in seinem Depot Caledonia in Glasgow, wodurch der Betreiber die Energiebedürfnisse seiner Elektrobusflotte besser steuern kann und gleichzeitig das Stromnetz unterstützt.
Bild: First Bus
Die von den Energienutzungsmanagement-Spezialisten Optimo Energy gelieferte Technologie wird nun alle 172 Ladeanschlüsse im Depot abdecken – gegenüber 34 während eines erfolgreichen ersten Tests im Mai. Das System prognostiziert die Energiebedürfnisse der einzelnen Busse und passt ihre Ladepläne entsprechend den Betriebsanforderungen, Strompreisen und dem Netzbedarf an. Priorität hat weiterhin zu gewährleisten, dass die Busse ausreichend aufgeladen sind und einsatzbereit sind.
Sobald diese Anforderungen erfüllt sind, kann First Bus die verbleibende Flexibilität in seinem Ladebedarf nutzen, um auf die Bedingungen im Stromnetz zu reagieren. Beispielsweise kann der Betreiber die Ladevorgänge erhöhen, wenn die Erzeugung erneuerbarer Energie steigt, oder den Verbrauch in Zeiten hoher Nachfrage verringern. Die Erweiterung ermöglicht es First Bus außerdem, an Energieflexibilitätsmärkten teilzunehmen und überschüssige Energie wieder ins Netz einzuspeisen, wodurch potenziell ein zusätzlicher Einnahmequellen aus einer Infrastruktur entsteht, die sonst hauptsächlich für das Laden der Fahrzeuge genutzt würde.
Als eines der größten Busdepots im Vereinigten Königreich verfügt die Anlage in Caledonia über eine potenzielle Ladeleistung von 12 MW – obwohl sie mit einer Netzanschlusskapazität von 5 MW betrieben wird. Das Energiemanagementsystem Optimo soll eine bessere Nutzung der verfügbaren Anschlusskapazität ermöglichen, ohne dass jedes Bus gleichzeitig mit maximaler Leistung geladen werden muss.
Isabel McAllister, Leiterin für Nachhaltigkeit bei First Bus, sagte: „Wir haben erheblich in unsere Infrastruktur für Elektrofahrzeuge investiert und möchten sicherstellen, dass wir diese Infrastruktur so intelligent wie möglich nutzen. Eine der Herausforderungen besteht darin, genügend Energie bereitzustellen, um unseren Kunden einen zuverlässigen Service anzubieten, während gleichzeitig überschüssige Energie ins Netz eingespeist wird. Optimo löst dieses Problem für uns.“
Dean Homoki-Farkas, CEO und Mitbegründer von Optimo Energy, fügte hinzu: „Wir sind sehr erfreut, unsere Zusammenarbeit mit First Bus in Caledonia nach dem Erfolg des ersten Tests auszubauen. Diese nächste Phase bietet eine wichtige Gelegenheit, auf großem Niveau zu zeigen, dass Energieflexibilität und die betrieblichen Anforderungen einer großen Flotte von Elektrofahrzeugen miteinander vereinbar sind.“