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EXPO-Kongress für neue Mobilität: Erstaufführungen, Innovationen, Zukunft – und Testfahrten!

EXPO-Kongress für neue Mobilität: Erstaufführungen, Innovationen, Zukunft – und Testfahrten!

EXPO der neuen Mobilität

Der EXPO-Kongress für neue Mobilität wird von Jahr zu Jahr zunehmend zum Ort europäischer Premieren, und die diesjährige Ausgabe bestätigt das. Auf der Messe in Katowice können erstmals in Polen Modelle zu sehen sein, die die Elektromobilität fördern und den elektrischen Antrieb in die niedrigsten, am stärksten verbreiteten Marktsegmente bringen sollen – Volkswagen ID. Polo, Cupra Raval sowie Škoda Epiq und Peaq.

Neben diesen Modellen werden unter anderem der Avatr 12 Royal Edition, das als Stadtelektroauto zurückkehrende Renault Twingo, die Suzuki eVitara, der Mazda CX-6e, das überarbeitete Audi Q4 e-tron sowie der für Fuhrparks im Stadtverkehr konzipierte Volkswagen e-Transporter vorgestellt. Die Marke Renault zeigt zudem die V2L-Technologie (Vehicle-to-Load) an den Modellen Renault 4 und Renault 5 – eine Lösung, die es ermöglicht, externe Geräte vom Autobatterie zu versorgen, von Elektrowerkzeugen bis hin zu Zeltausrüstung, wodurch das Auto zu einer mobilen Energiequelle wird.

EXPO Kongress der neuen Mobilität: Premierenpräsentationen, Innovationen, Zukunft. Und Testfahrten! - expo KNM 7

Von der EXPO auf die Straßen

Viele dieser Neuheiten müssen nicht unbedingt nur hinter Absperrungen betrachtet werden. Die Teilnehmer des Kongresses können die ausgewählten Fahrzeuge während Testfahrten begutachten. Zur Verfügung gestellt werden unter anderem der Audi Q4 e-tron, die Cupra Tavascan, der Škoda Epiq, die Mazda 6e, die Mazda CX-60e sowie Fahrzeuge des Unternehmens Melex. Dies ist eines jener Elemente der EXPO, die am besten zeigt, dass die Elektromobilität kein Thema mehr der Diskussion ist, sondern zu einer alltäglichen, realen Erfahrung für Fahrer geworden ist.

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Schwerlastverkehr greift an

Ein besonderer, wichtiger Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe ist der Schwerguttransport und Wasserstofftechnologien. In Katowice wird die ENNOVUM H680 debütieren – der erste polnische Wasserstoff-Lkw, ein emissionsfreier Sattelzug 4×2, der im Rahmen des Projekts HySPARK entwickelt wurde.

Das Fahrzeug wird von einem Elektromotor angetrieben, der mit einem Brennstoffzellenmodul von Toyota versorgt wird. Es bietet eine Reichweite von etwa 600 km bei einer Wasserstoffbefüllung unter einem Druck von 700 Bar und – was für den praktischen Transport wichtig ist – verfügt es über eine vollständige Zulassung für den Straßenverkehr inklusive ADR-Zertifizierung.

Zum Thema Schwerguttransport gehören außerdem die Premiere der Karte der Ladeplätze für eHDV-Fahrzeuge sowie – als symbolträchtige Veranstaltung – die Unterzeichnung des ersten Fördervertrags für einen elektrischen Sattelzug im Rahmen des von NFOŚiGW durchgeführten Unterstützungsprogramms.

Auf See und in der Luft

Der Transport ist nicht der einzige Bereich, den man auf dem Kongress für neue Mobilität sehen wird. Auf der EXPO wird das erste elektrische Flugzeug Polens zu sehen sein, das bereits in der Luft war, begleitet von einem Gleiter sowie unbemannten Luftfahrzeugen. Den Seetransport wird ein von der Polnischen Technischen Universität Poznań gebautes Elektroboot repräsentieren, während die extremsten Bedingungen vom MORB 1.0 überwunden werden – einem elektrischen Geländefahrzeug, das im Rahmen eines von NCBiR finanzierten Projekts gemeinsam mit der Polnischen Technischen Universität Poznań und dem Unternehmen Ennovation Technology entwickelt wurde.

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Dieses letzte Fahrzeug ist unter anderem für den Forstwirtschaftsbereich, Rettungsdienste, Grenzschutzkräfte sowie die Energiebranche bestimmt. Seine Reichweite beträgt etwa 320 km (WLTP) und es verfügt über beeindruckende Geländefähigkeiten (Radstand von bis zu 52 cm, Anfahrwinkel von 73°), was beweist, dass die Elektroantriebstechnologie dort funktioniert, wo sowohl Umweltschutz als auch uneingeschränkte Nutzbarkeit wichtig sind.

Rekordreiche Reichweite und Ladegeschwindigkeit

Es wird an Infrastruktur und beeindruckenden Zahlen nicht mangeln. Auf der Ausstellung werden Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 700 kW unter Verwendung des CCS-Anschlusses sowie ein elektrischer Kran zu sehen sein. Volkswagen Financial Services wird auf einer speziell organisierten Konferenz die Frage beantworten: „Kann ein serienmäßig hergestelltes Elektroauto den Guinness-Weltrekord brechen und mehr als 1205 km mit einer einzigen Ladung zurücklegen?“ Es handelt sich dabei um keine zufällige Frage, denn Miko Marczyk und Volkswagen Financial Services haben beschlossen, dies zu überprüfen!

Die praktische Sicherheit wird durch das Amt für Technischen Überwachung gewährleistet, das auf seinem eigenen Stand Demonstrationen zur Prüfung von Fahrzeugladestationen durchführt – die täglichen Vorführungen finden um 12:00 und 15:00 Uhr statt, damit sowohl Geschäftsbesucher als auch Privatnutzer sie sehen können.

Berichte, die auf die Zukunft hinweisen

Die inhaltliche Seite des Kongresses wird durch die Präsentation der Strategie Kompas 2035 bereichert – einem Transformationsplan für die polnische Automobilindustrie, dessen Ziel es ist, eine wettbewerbsfähige, moderne und widerstandsfähige Wirtschaft zu schaffen, die auf Innovationen, Batterietechnologien, Software sowie der Mobilität der Zukunft beruht, also auf Investitionen in Menschen, Kompetenzen, Infrastruktur und die wirtschaftliche Sicherheit Polens. Während der Veranstaltung wird außerdem ein Paket branchenspezifischer Berichte vorgestellt, darunter „Karte des Potenzials für die Elektrifizierung von Firmenflotten in Polen“ und „Flotte 2035.“

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„Wie wird die Elektromobilität das Funktionieren von Unternehmensflotten in Polen verändern?“, „Nachhaltige Kraftstoffe in der Luftfahrt“, „Cyber-Sicherheit in der neuen Mobilität“, „Polish EV Outlook 2026 (2. Auflage)“, „Effiziente Entwicklung von Technologien zur Integration der Elektromobilität mit der Energieversorgung“, „Städtische Ladeinfrastruktur – bereit für die Zukunft. Die Rolle von Ladestationen mit digitalen Anzeigen“ sowie das White Paper „Gesunde Städte der Zukunft“ und außerdem ein Instrat-Bericht, der die Folgen der iranischen Krise und ihren Einfluss auf die polnische Wirtschaft zusammenfasst.

Der Kongress der neuen Mobilität wird drei Tage dauern (23.–25. September dieses Jahres) und wie jedes Jahr Hersteller von Fahrzeugen und Infrastruktur, Ladeanbieter, Technologieunternehmen, Flottenbetreiber, Transportunternehmen, den Energiesektor sowie Finanzinstitute, die sich für neue Mobilitätslösungen einsetzen, zusammenbringen. Eine Woche vor Beginn steht bereits fest: In Katowice wird es möglich sein, Neuheiten aus der europäischen und weltweiten Elektromobilität zu sehen, anzufassen und auszuprobieren.

Detaillierte Informationen zum Programm, Tickets sowie zur Medienakkreditierung finden Sie auf der Kongressseite kongresnowejmobilnosci.pl.

Anmeldung: https://tickets.kongresnowejmobilnosci.pl/registration?ticket=nw9dszkbch

Kostenloser Eintritt: https://kongresnowejmobilnosci.pl/bilety-darmowe/

Programm der Veranstaltung: https://kongresnowejmobilnosci.pl/program-knm-2026/

Weitere Informationen: www.kongresnowejmobilnosci.pl

Quelle: PSNM