Essenz oder elektrisch: Der Kostendifferenz bei der Nutzung wird enorm.


Durch den Anstieg der Benzinpreise wird die Kostendifferenz zwischen Verbrennungsfahrzeugen und Elektrofahrzeugen immer größer. Laut einer Studie von Roole Data muss ein Fahrer eines Benzinmodells derzeit im Durchschnitt 137 € pro Monat für Kraftstoff ausgeben, während Elektroautofahrer nur 46 € benötigen.
In den letzten Monaten hat sich die Energiekostenrechnung der Autofahrer je nach Antriebsart sehr unterschiedlich entwickelt. Fahrer von Benzin- und Dieselfahrzeugen wurden in Europa vollständig vom Anstieg der Benzinpreise betroffen. Gleichzeitig blieb die Kosten für das Aufladen von Elektrofahrzeugen nahezu stabil. Dieser Kontrast führt nun zu einer besonders auffälligen Differenz im monatlichen Budget der Franzosen.
137 € pro Monat für Benzin
Laut den von Roole Data zusammengestellten Daten gab ein Autofahrer, der mit Benzin fährt, im Juni durchschnittlich 137 € pro Monat für Kraftstoff aus, gegenüber 112 € im Januar. Innerhalb von sechs Monaten stieg die Rechnung somit um 25 € (+20 %). Die Entwicklung ist beim Diesel ähnlich: Das monatliche Budget stieg im gleichen Zeitraum von 98 auf 119 €.
Auch Hybride Autos sind nicht verschont: Ihre Fahrer gaben im Juni durchschnittlich 111 € pro Monat für Kraftstoff aus, das sind 20 € mehr als zu Beginn des Jahres. Dieser Anstieg wird hauptsächlich durch den Anstieg der Ölpreise aufgrund geopolitischer Spannungen im Nahen Osten erklärt. In Frankreich haben sowohl SP95 als auch Diesel damit erneut durchschnittlich die Marke von 2 € pro Liter überschritten.
Das Strombudget bleibt bei 46 € pro Monat
Die Situation ist bei Elektroautos völlig anders. Laut Roole Data liegt ihr durchschnittlicher Energieverbrauch bei etwa 46 € pro Monat und hat sich seit August 2025 praktisch nicht verändert. Das ist fast dreimal weniger als bei einem Benzinauto.
Auch interessant
Durch diese neue Vorschrift wird der Kauf eines gebrauchten Elektroautos sicherer
Aufladbare Hybride liegen dazwischen. Ihr Kraftstoffverbrauch betrug im Juni 88 € pro Monat – vorausgesetzt, ihre Besitzer laden ihren Akku regelmäßig auf. Andernfalls schrumpft der Vorteil dieser Antriebsart schnell.
Energie ist nur ein Teil des Budgets
Doch man sollte vermeiden, die Kosten eines Autos allein auf den Benzinverbrauch zu beschränken. Roole Data schätzt, dass es im Jahr 2025 in Frankreich durchschnittlich 440 € pro Monat kostete, ein Auto zu besitzen – wobei dabei insbesondere der Kauf, die Versicherung, die Wartung und die Energiekosten berücksichtigt wurden. Bei einem Neuwagen lag der Betrag sogar bei 545 €, während er für ein Gebrauchtfahrzeug 409 € betrug.

Die Aufladung stellt somit einen wichtigen Vorteil für elektrische Fahrzeuge dar, reicht aber allein nicht aus, um festzustellen, welche Antriebsart insgesamt am günstigsten ist. Kaufpreis, jährlicher Kilometerstand und Ladestelle bleiben weiterhin entscheidend.