E.On-Umfrage: Niedrigere Energiekosten treiben E-Auto-Wahl


Bild: E.On
Eine E.On-Umfrage nennt geringere Energiekosten im Vergleich zu Benzin und Diesel als wichtigsten Grund für elektrisches Fahren: 56 Prozent der E-Autofahrer führen diesen Punkt an. Mehr als 44 Prozent nennen die Unabhängigkeit von fossiler Energie, knapp 42 Prozent den Klimaschutz. Knapp 37 Prozent geben geringere Kosten für Wartung, Steuern und Parken als Entscheidungsgrund an.
„E-Mobilität wird für viele Menschen zur neuen Normalität. Bislang wurden in 2026 fast 450.000 rein elektrische Pkw neu zugelassen, im Juni waren E-Autos erstmals die stärkste Antriebsart bei den Neuzulassungen. Der Markthochlauf ist damit keine Zukunftsvision mehr. Er findet jetzt statt und wird auf Deutschlands Straßen und in den Zahlen immer deutlicher sichtbar“, sagt Martin Endress aus der Geschäftsführung von E.On Deutschland.
„E-Mobilität bedeutet für Verbraucher zudem einen konkreten wirtschaftlichen Vorteil: Wer zuhause laden kann, profitiert häufig von niedrigeren Energiekosten als bei einem vergleichbaren Verbrenner. Mit einer eigenen Solaranlage oder intelligenten Tarifen, die das Laden in günstige Zeitfenster verlagern, kann der Kunde noch stärker finanziell partizipieren und unterstützt damit gleichzeitig unser Energiesystem“, so Endress weiter.
Wer elektrisch fährt, bleibt dabei
Unter allen Befragten würden sich 26 Prozent beim nächsten Kauf oder Leasing für ein rein elektrisches Modell entscheiden. Einen Benziner würden 29,5 Prozent wählen, einen Diesel 14 Prozent. Unter den bereits heute elektrisch Fahrenden würden sich 90 Prozent erneut für ein Elektroauto entscheiden.
Je knapp vier Prozent der heutigen E-Autofahrer würden beim nächsten Pkw auf einen Hybrid oder Plug-in-Hybrid wechseln. Knapp drei Prozent sind noch unentschlossen. Bei denjenigen, die sich derzeit nicht für ein Elektroauto entscheiden würden, konzentriert sich der Informationsbedarf auf Wiederverkaufswert und Batterielebensdauer, öffentliche Ladekosten sowie die Reichweite im Alltag.
28 Prozent dieser Autofahrer wünschen sich mehr Informationen zu Wiederverkaufswert und Lebensdauer der Batterie, ebenfalls knapp 28 Prozent zu den Kosten des öffentlichen Ladens und 26 Prozent zur Reichweite.
„Die Ergebnisse zeigen, welche Fragen für einen möglichen Umstieg besonders wichtig sind. Hier sind alle beteiligten Branchen gefordert, noch mehr Orientierung und Vertrauen zu schaffen“, sagt Endress. „In unserer E.On Drive Lade-App zeigen wir deshalb vor Beginn des Ladevorgangs klar den Kilowattstundenpreis an. An neu errichteten öffentlichen E.On Ladestationen machen wir zudem, wo es die räumlichen Gegebenheiten erlauben, den Ad-hoc-Preis für die Zahlung mit Kreditkarte direkt vor Ort sichtbar.“
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Über den Autor
Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.
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