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Einer der günstigsten Skigebiete in Norwegen

Einer der günstigsten Skigebiete in Norwegen

Der Kia PV5 ist nun als Kombi erhältlich und wird damit zum eindeutig günstigsten Kastenwagen mit so vielen Sitzen – sowie zu einem der preiswertesten Kombis auf dem Markt.

03.09.2026 13:17 | Aktualisiert 13:18

Kia erweitert nun das PV5-Portfolio in Norwegen um eine neue Familienwagenversion.

Wir haben ihn bereits zuvor sowohl als Lieferwagen als auch als Personenwagen getestet, doch nun ist endlich die Kombivariante da – und die norwegischen Preise sind bekannt.

Mit einem Einstiegspreis von 474.900 Kronen wird er nur vom Stellantis-Modell Citroën e-Berlingo sowie von Opel Combo und Peugeot e-5008 übertroffen. Diese kosten jeweils ab 417.650 und 445.525 Kronen.

Es handelt sich dabei tatsächlich nicht um einen ganz fairen Apfel-zu-Apfel-Vergleich. Kia gibt heute bekannt, dass Winterreifen zum Werbepreis zum PV5 Active gehören, der die als Kombi ausgeführte Version des PV5 ist.

Neue Sitzanordnung

Die neue Version verfügt über eine 2+2+3-Konfiguration. Das bedeutet zwei Sitze vorne, zwei separate Sitze in der zweiten Reihe und drei Sitze hinten.

Kia ist der Ansicht, dass dies das Ein- und Aussteigen in die dritte Sitzreihe für Kinder und Erwachsene erleichtert, und damit hat sie recht.

Schiebetüren auf beiden Seiten sollen außerdem einen einfacheren Zugang ermöglichen, insbesondere auf engen Parkplätzen. Zudem ist das Fahrzeug mit vier Isofix-Befestigungen ausgestattet.

Kia betont auch die Flexibilität im Kofferraum. Je nach Bedarf können mehrere Sitze umgeklappt werden, um mehr Stauraum für Gepäck zu schaffen.

Guter Platz

Mit dem dritten Sitzreihen im unteren Bereich bietet der Kofferraum 785 Liter Platz. Bei allen sieben Sitzreihen in Betrieb beträgt das Kofferraumvolumen 350 Liter.

Der PV5 verfügt gleichzeitig über zahlreiche Stauräume, die sich rund um den Innenraum bis hin zum Boden erstrecken. Große und kleine Fenster sorgen für eine hervorragende Sicht für die Passagiere, während die hohe Sitzposition dem Fahrer eine gute Übersicht gewährt.

Kia hebt den Wendekreis auf 5,5 Meter an, was eine einfache Manövrierfähigkeit sowohl im Stadtverkehr als auch auf kleineren Flächen ermöglichen soll.

Die Antriebsstrang ist derselbe wie zuvor. Die Reichweite beträgt laut Angaben über 410 Kilometer.

Die Aufladung von 10 bis 80 Prozent der Akkukapazität sollte unter optimalen Bedingungen etwa 30 Minuten dauern.

Zwei Ausstattungsvarianten

Der PV5 mit sieben Sitzplätzen wird in den Ausstattungsvarianten Active und Exclusive angeboten.

Die Exclusive-Version kostet 514.900 Kronen, das sind 40.000 Kronen mehr als die Active-Version. Beide verfügen über Allradantrieb. Ein Metallic- oder Perlmuttlack kostet zusätzlich 8.900 Kronen.

Die Active-Version ist weiterhin gut ausgestattet, doch im Vergleich zur Exclusive-Version fehlen unter anderem ein Sonnensensor-Assistent, eine 360-Grad-Kamera, Seitenparksensoren, Schiebefenster in den Schiebetüren, elektrisch einstellbare Außenspiegel sowie eine elektrische Hecktür.

Laut Kia sind die ersten Fahrzeuge auf dem Weg nach Norwegen, doch der Importeur gibt keinen genaueren Liefertermin an.

Bereits jetzt bietet Kia den weitaus teureren EV9 mit sieben Sitzplätzen an.

Hat als Serienfahrzeug einen starken Start hingelegt

Auch wenn der Suv als Personenkraftwagen registriert wird, hatte die Version als Nutzfahrzeug bereits hierzulande einen starken Start.

Von Januar bis August wurden insgesamt 673 Kia PV5 erstmals registriert. Laut aktuellen Zahlen des Verkehrsinformationsrates (OFV) macht das 23,5 Prozent des Marktes unter den mittelgroßen Elektro-Nutzfahrzeugen aus.

Der Ford E-Transit Custom führt mit 1.033 Fahrzeugen und 36 Prozent des Marktes. Der Toyota Proace belegt den dritten Platz mit 467 Fahrzeugen und 16,3 Prozent.

Ein wichtiger Unterschied ist, dass der Ford mit Allradantrieb geliefert werden kann, während der PV5 derzeit nur vorne angetrieben wird. Wie wir kürzlich berichteten, verfügten im Juli 189 von 192 registrierten Elektro-E-Transit Custom über Allradantrieb.

Die Zahlen belegen zwar nicht, dass der Allradantrieb den gesamten Vorsprung erklärt, deuten aber sehr deutlich in diese Richtung.

Unterschiedliche Klassen, unterschiedliche Größen

Sind alle Elektro-Lieferwagenklassen unter einem Dach versammelt, dann steht der Volkswagen ID. Buzz Cargo an der Spitze mit 2.598 Fahrzeugen und einem Marktanteil von 30,9 Prozent. Ford folgt mit 12,3 Prozent, während Kia acht Prozent hat.

Der ID. Buzz Cargo gilt bei OFV als Kleinlieferwagen und ist daher nicht in der Vergleichsstudie der Mittelklassemodelle enthalten.

Auch die Segmentbezeichnungen sagen nicht alles über die Größe aus. Der PV5 Cargo verfügt über einen Ladevolumen von 4,4 Kubikmetern, im Vergleich zu 3,9 Kubikmetern beim ID. Buzz Cargo. Der kürzere E-Transit Custom hat ein Ladevolumen von 5,8 Kubikmetern.

Beste in Europa

In Europa sieht die Situation anders aus. Laut Kia zeigen ACEA- und Dataforce-basierte Zahlen, dass der PV5 im ersten Halbjahr der meistverkaufte Elektro-Lieferwagen im europäischen C-Segment war. Es wurden 13.116 Fahrzeuge registriert, was 37 Prozent des Segments entspricht.

Die europäischen Zahlen umfassen die Versionen mit Ladeboden, Passagierkabine und Chassis-Cab und basieren auf einer anderen Segmentierung als die norwegische Statistik der OFVs. Daher können sie nicht direkt verglichen werden.

Dass die PV5 bereits den zweiten Platz in Norwegen belegt hat, ist auf jeden Fall ein starkes Start. Doch um ganz an die Spitze zu gelangen, könnten genau zwei Antriebsräder das Fehlende sein.

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Der Artikel „Einer der günstigsten Elektroautos in Norwegen“ erschien erstmals bei Norsk elbilforening.

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Quelle: Elbil.no