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Eine Umfrage zeigt, dass Elon Musk Tesla mehr schadet als die Verbindungen Chinas BYD.

Eine Umfrage zeigt, dass Elon Musk Tesla mehr schadet als die Verbindungen Chinas BYD.

Musk schadet dem europäischen Image von Tesla doppelt so sehr wie die Verbindungen von BYD zur chinesischen Regierung ihrem Markenimage.

Der größte Reputationsschaden für Tesla geht auf Musks politische Aktivitäten und seine Verbindung zu Donald Trump zurück.

Trotz anhaltender Bedenken hinsichtlich der Verbindungen zum chinesischen Staat konkurriert BYD nun mit Tesla bei den europäischen Käufern von Elektrofahrzeugen.

Europäische Autokäufer bleiben vorsichtig gegenüber chinesischen Autos, obwohl sich diese Einstellung zu ändern scheint, da mehrere chinesische Marken auf dem Kontinent ein starkes, anhaltendes Verkaufswachstum verzeichnen. Eine neue Umfrage deutet jedoch darauf hin, dass Europäer mehr durch Musks Verbindungen zu Tesla beunruhigt sind als durch die Regierungsverbindungen chinesischer Automobilhersteller.

Musks politische Aktivitäten scheinen ein noch größeres Risiko darzustellen als sein Ruf allein. Als den Befragten an seine Spenden an Donald Trump erinnert wurde, fiel Musks Netto-Gunstgrad von minus 31 auf minus 47. Dasselbe Faktum führte dazu, dass der Markengunstgrad von Tesla auf minus 42 und die Kaufwahrscheinlichkeit auf minus 40 sank – was die schädlichste Erkenntnis für Tesla in der Umfrage darstellt.

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Musks politische Aktivitäten scheinen die größere Belastung darzustellen. Als den Befragten seine Spenden und Unterstützung für Donald Trump in Erinnerung gerufen wurden, fiel Musks Netto-Gunstgrad von minus 31 auf minus 47. Dasselbe Informationsmaterial führte dazu, dass der Markengunstgrad von Tesla auf minus 42 und die Kaufwahrscheinlichkeit auf minus 40 sank – was die schädlichste Erkenntnis für Tesla in der gesamten Umfrage darstellt.

Auch BYDs Verbindungen zur chinesischen Regierung wurden negativ bewertet, allerdings in weitaus geringerem Maße. Ein Viertel der Befragten gab an, dass diese Verbindungen ihre Gunst gegenüber BYD verringerten, während 12 Prozent sagten, sie verbesserten ihre Meinung über die Marke. Dies ergab einen Netto-Wert von minus 13 – genau die Hälfte der mit Musk verbundenen Strafe.

Dies führte zu einer Netto-Gunstbewertung von minus 13, was genau die Hälfte der mit Musks Namen verbundenen Strafe ausmacht. Dies zeigt, dass europäische Autokäufer zwar in der Regel als zurückhaltend gegenüber chinesischen Autos dargestellt werden, es in Wirklichkeit ein weitaus breiteres Spektrum an Meinungen gibt.

Dies erschwert die Annahme, dass der Einfluss des chinesischen Staates das größte Hindernis für Marken wie BYD in Europa darstellt. Es bleibt zweifellos ein bedeutendes Problem, doch die Umfrage deutet darauf hin, dass die Führungsrichtung des Tesla-Chefs sowie seine politischen Verbindungen tatsächlich ein größeres Gewicht haben.

Musks Image war in allen wichtigen EU-Märkten, die im Bericht erfasst wurden, negativ. Seine Beliebtheit lag zwischen minus 17 in Polen und minus 48 in den Niederlanden, wobei Deutschland bei minus 42 und Frankreich bei minus 41 lag. Insgesamt hatten 58 Prozent der Befragten eine negative Meinung von Musk, während 27 Prozent ihn positiv einschätzten.

Doch Teslas verbesserte Verkaufszahlen in Europa stehen diesem scheinbaren negativen Sentiment gegenüber der Marke entgegen. Die Verkäufe auf dem Kontinent waren nach Musks politischem Eingreifen stark zurückgegangen, doch Reuters berichtet nun, dass die Registrierungen des Unternehmens dank Anreizen, höherer Kraftstoffpreise sowie einfacherer jährlicher Vergleiche wieder zunehmen.

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Auch wenn die Verkäufe von Tesla in Europa im Aufwind sind, variierten die Ergebnisse für den Juli je nach Markt stark: Die Jahreszuwächse bei den Registrierungen lagen in Frankreich bei 86 % und in Dänemark bei 52 %, während sie in Norwegen um 97 %, in Spanien um 81 %, in Italien um 77 %, in Portugal um 69 % und in Schweden um 60 % zurückgingen. Teslas offensichtliche Ausrichtung auf Märkte mit stärkeren Anreizen könnte ebenfalls teilweise für diese Schwankungen verantwortlich sein; es ist schwierig, genau zu quantifizieren, inwieweit Musks Ruf die monatlichen Daten beeinflusst hat.

BYD hingegen bleibt trotz seines scheinbaren schnellen Wachstums in weiten Teilen Europas weitgehend unbekannt; es erreicht bei weitem nicht das Bekanntheitsniveau von Tesla. Als die Befragten jedoch aufgefordert wurden, zwischen Fahrzeugen beider Marken mit ähnlichem Preis zu wählen, waren die Ergebnisse fast ausgeglichen: 29 % wählten Tesla und 27 % BYD. Unter Verbrauchern, die ein Elektrofahrzeug in Betracht ziehen, lag BYD sogar mit 40 % gegenüber 36 % vor Tesla.

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Quelle: InsideEVs