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Politik

Der Omoda 5 EV hat eine komplette Überarbeitung erfahren: größer, mit 442 Litern Kofferraumvolumen und einem neuen 15,6-Zoll-Bildschirm.

Der Omoda 5 EV hat eine komplette Überarbeitung erfahren: größer, mit 442 Litern Kofferraumvolumen und einem neuen 15,6-Zoll-Bildschirm.

Omoda erweitert weiterhin sein Modellangebot, beginnt aber auch damit, es umzustrukturieren. Mit der Einführung des Omoda 4 muss man die Unterschiede zwischen den Modellen klarer abgrenzen – insbesondere, da das neue Modell die Grenze zum bisherigen Einstiegsmodell stark bedroht. Der Omoda 5 EV wird diesen Schritt nach oben vollziehen, wobei die Überarbeitung weit über den einfachen Austausch der Stoßfänger hinausgeht.

Der Omoda 4 wird 2027 in den ersten europäischen Märkten erscheinen und in seiner Größe dem Omoda 5 nahekommen. Angesichts zweier so ähnlicher Modelle muss die Marke Argumente liefern, warum man mehr für das ältere Modell zahlen sollte. Dazu gehören eine überarbeitete Karosserie, ein neu gestaltetes Innenraumkonzept sowie mehr Ladekapazität – ohne jedoch eine Revolution im elektrischen Antriebssystem.

Ein neues Frontdesign, mehr Kofferraumvolumen und ein völlig neuer Innenraum

Omoda 5 EV

Die Veränderung beginnt an der Vorderseite. Der Omoda 5 EV kommt mit neuen Scheinwerfern, Stoßfängern, vorderen Flügeln sowie Kühlergrill, wodurch es sich nicht um eine typische optische Aufwertung handelt, bei der man zweimal hinschauen muss, um die Unterschiede zu erkennen. Die neue Form des Kühlergrills vergrößert den vorderen Überhang, und laut durchgesickerten Informationen beträgt die Länge nun 4,55 Meter – etwa 13 Zentimeter mehr als zuvor.

Auch die Rückseite unterliegt bedeutenden Veränderungen. Die Kennzeichenplatte verlässt das Tor und befindet sich nun in einer niedrigeren Position, integriert im Stoßfänger. Die Fahrzeuge behalten ihre erkennbare Silhouette bei, doch ihre innere Aufteilung ändert sich. Das Ergebnis ist eine deutlich sichtbare Erneuerung an beiden Enden des Fahrzeugs – genau dort, wo der Übergang von einer Version zur anderen am stärksten spürbar ist.

Omoda 5 EV

Im Inneren ist die Anordnung, bei der Instrumente und Multimediascreen unter einer einzigen schwarzen Oberfläche zusammengefasst waren, nicht mehr vorhanden. Jetzt sind beide Elemente getrennt: Das digitale Display hat eine Größe von 8,9 Zoll, während der zentrale Bildschirm auf 15,6 Zoll anwächst. Auch das Armaturenbrett und das Lenkrad haben sich geändert, sodass Besitzer des Vorgängermodells ein deutlich anderes Fahrerfeld vorfinden werden.

Der Kofferraum ist eine weitere praktische Verbesserung. Laut veröffentlichten Angaben steigt seine Kapazität von 360 auf 442 Liter – ein Zuwachs von 82 Litern, der im Alltag nützlicher sein kann als viele der hinzugefügten Ausstattungsmerkmale. Die spanische Dokumentation ist vorerst vorsichtiger und gibt eine Kapazität von über 400 Litern an, die in der endgültigen Spezifikation noch festgelegt werden muss.

Omoda 5 EV

Was den mechanischen Teil betrifft, ist es sinnvoll, zwischen verschiedenen Märkten und Quellen zu unterscheiden. Die niederländischen Berichte sprechen von einer Leistungssteigerung von 204 auf 218 PS, wodurch der Omoda 5 EV seinem neuen „kleineren Bruder“ gleichkommen würde. Omoda kündigt für Spanien jedoch einen Motor mit 155 kW (211 PS), Frontantrieb sowie einem Drehmoment von 288 Nm an. Die angegebenen Fahrleistungen betragen 7,2 Sekunden für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 171 km/h.

Die LFP-Batterie behält ihre Kapazität von 61 kWh bei, und die angegebene Reichweite liegt bei 430 Kilometern nach WLTP-Standard. Die Schnellladefunktion erreicht 130 kW, was eine Ladezeit von 28 Minuten vom 30 auf 80 Prozent ermöglicht; außerdem steht eine Wechselstromladung von 11 kW zur Verfügung.

Die Ankunft in Spanien ist für das erste Halbjahr 2027 geplant. Es bleibt abzuwarten, wie viel hier für diese Erneuerung bezahlt werden muss – ein entscheidender Faktor, um dessen Position im Vergleich zu anderen Elektroautos ähnlicher Größe einzuschätzen. Derzeit stammt die Referenz aus den Niederlanden: etwa 35.000 Euro, das sind rund 3.000 Euro mehr als zuvor.