Der Mitsubishi Eclipse Cross wird mit zwei neuen Batterien sowie einer Reichweite von bis zu 650 km aufgerüstet.

Nach der Aktualisierung des Renault Scénic war es nur eine Frage der Zeit, bis auch sein Zwillingsmodell, der Mitsubishi Eclipse Cross, überarbeitet wird. Und tatsächlich: Der kompakte SUV verfügt nun über zwei neue Batterien – eine LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) mit 67 kWh und eine NCM-Batterie (Nickel, Kobalt, Mangan) mit 89 kWh.
Mit der ersten Batterie verspricht der Eclipse Cross eine Reichweite von 472 km nach WLTP. Er kann mit bis zu 165 kW Gleichstrom aufgeladen werden und erreicht dabei in etwa 24 Minuten 80 Prozent Ladestand von 15 Prozent. Mit der zweiten Batterie erreicht das größte Elektrofahrzeug von Mitsubishi eine WLTP-Reichweite von 650 km. Der Ladevorgang ist 9 Minuten schneller als bei der vorherigen 87-kWh-NCM-Batterie: In 28 Minuten erreicht das Fahrzeug 80 Prozent Ladestand, wobei eine Spitzenleistung von 150 kW erreicht wird.
In beiden Fällen wird derselbe Motor verwendet: eine Einheit mit 220 PS (162 kW), die die Vorderräder antreibt. Wir können erwarten, dass auch die übrigen Verbesserungen, die beim Scénic zu sehen sind, zum Eclipse Cross kommen. Das französische Modell verfügt unter anderem über eine verbesserte adaptive Geschwindigkeitsregelung, die eine detailliertere Analyse der Umgebung sowie der Verkehrsbedingungen ermöglicht.
Die Multi-Target-Funktion kann mehrere Fahrzeuge gleichzeitig überwachen, um solche zu erkennen, die sich nähern oder ihre Geschwindigkeit verringern, was zu einem flüssigeren Fahren in dichtem Verkehr führen sollte. Zudem kann die prädiktive Umweltfahrmodus-Funktion Kreisel, Kurven und Kreuzungen antizipieren. Das Multi-Sense-System wiederum verfügt über einen neuen Fahrmodus (Smart), der intelligent zwischen den drei anderen verfügbaren Modi (Eco, Comfort, Sport) wechselt.

Der Renault Scénic und der Mitsubishi Eclipse Cross sind im Großen und Ganzen dasselbe Auto.
Sämtliche Versionen des Renault Scénic verfügen über ein System zur Überwachung des Fahrers mittels Kamera. Neben der Erkennung von Müdigkeit oder Ablenkungen dient es auch dazu, personalisierte Begrüßungen anzubieten sowie die Fahrposition, das Multimedia-System und die Beleuchtung automatisch anzupassen. Zuletzt verfügt der kabellose Ladegerät für Smartphones nun über Belüftung (Standard Qi2 oder MagSafe).
Derzeit sind die meisten von Mitsubishi in Europa vermarkteten Modelle umlabelede Renault-Fahrzeuge: Der Colt basiert auf dem Clio, der ASX auf dem Captur und der Grandis auf dem Symbioz. Obwohl alles darauf hindeutet, dass der Colt aufgrund seiner Basis im alten Clio in Kürze ohne Ersatz verschwinden wird, scheint es keine Planungen für einen Nachfolger zu geben.

Einst gab es Gerüchte, dass der nächste Mitsubishi Colt auf dem Renault 5 basieren könnte; bisher gibt es jedoch keine Bestätigung. Der R5 verfügt bereits über zwei „Brüder“, den Alpine A290 und den Nissan Micra, zu denen 2028 der Ford Fiesta hinzukommen wird, der wie die anderen drei im französischen Werk in Douai produziert werden soll.
Quelle | ecomento