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Das Elektroauto hat in Spanien weiterhin ein Problem, und die Regierung möchte diesem entgegenwirken: Die Verfügbarkeit eines Ladegeräts darf nicht vom Zufall abhängen.

Das Elektroauto hat in Spanien weiterhin ein Problem, und die Regierung möchte diesem entgegenwirken: Die Verfügbarkeit eines Ladegeräts darf nicht vom Zufall abhängen.

19/09/2026 11:00

Aufgeführt am

19/09/2026 11:00

Europa möchte, dass die Nutzung der wichtigsten Straßen mit Elektrofahrzeugen nicht mehr davon abhängt, zufällig auf eine Schnellladestation zu stoßen. Die AFIR-Verordnung legt für das Grundnetz des RTE-T Ladegruppen alle 60 Kilometer vorgeschrieben und verlangt seit Ende 2025, dass jede dieser Gruppen eine Gesamtleistung von mindestens 400 kW aufweist sowie einen Ladepunkt mit mindestens 150 kW. Im Jahr 2027 wird die Mindestleistung der Gesamtheit auf 600 kW erhöht.

Spanien hat soeben einen Fahrplan vorgelegt, mit dem es seine Infrastruktur an diese Situation anpassen möchte. Die Regierung hat den neuen Nationalen Aktionsrahmen (NAR) an die Europäische Kommission übermittelt und ihn bis zum 2. Oktober 2026 der Öffentlichkeit zur Stellungnahme zur Verfügung gestellt, wobei Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen während dieser Zeit Anmerkungen zum Dokument einreichen können.

Schnellladen für Elektroautos

Die Hauptstraßen nehmen den größten Teil der Aufmerksamkeit ein

Eine der Prioritäten wird es sein, die Hochleistungs-Aufladung in den wichtigsten Verkehrsachsen des Landes zu stärken. Die Regierung hat unter anderem 200 Millionen Euro für das Programm MOVES Corredores bereitgestellt, das Anlagen mit einer Gesamtleistung von mindestens 300 kW anspricht. Hinzu kommt die Verpflichtung für Tankstellen, die jährlich mehr als 10 Millionen Liter Kraftstoff verkaufen, mindestens 400 kW zu installieren – diese Zahl wird ab 2027 auf 600 kW erhöht.

Die Einführung wird auch nicht auf Autobahnen und Schnellstraßen beschränkt bleiben. Parkplätze in Nicht-Wohngebäuden mit mehr als 20 Stellplätzen müssen über einen Ladepunkt pro 40 Stellplätzen verfügen, während bei Gebäuden der Generalverwaltung des Staates dieses Verhältnis verdoppelt werden muss, sodass es einen Ladepunkt pro 20 Stellplätzen gibt. Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern müssen zudem jährliche Installationziele in Zusammenhang mit ihren Schadstoffarmzonen festlegen.

MAN möchte außerdem die Ortung der bestehenden Ladestationen erleichtern. Die staatliche Karte REVE zeigt bereits Echtzeit-Informationen zur Verfügbarkeit und zum Preis von rund 44.700 Ladestationen, während im Netzwerk der Staatsstraßen spezielle Beschilderungen eingeführt werden, die anzeigen, wo sich die Ladestationen befinden und in welcher Entfernung sie liegen.

Spanien verfügt über mehr als 42.000 Ladepunkte, doch die Herausforderung liegt nun in der Leistung und dem Abdeckungsgrad.

zunder

Das spanische Netz weist derzeit 42.318 öffentliche Ladepunkte auf, mit einer gemeinsamen Nennleistung von 2.269 MW. Laut den Daten des MITECO entspricht die installierte Leistung pro leichtem Elektrofahrzeug 2,66 Mal dem derzeit von den europäischen Vorschriften geforderten Minimum, weshalb der nächste Schritt nicht mehr allein darin besteht, die absolute Anzahl der Ladeanschlüsse zu erhöhen.

Mario konzentriert sich nun darauf, die Leistung zu erhöhen und die wichtigsten Verkehrswege besser abzudecken, angesichts des erwarteten Wachstums des elektrifizierten Fahrzeugparks. Der PNIEC setzt sich als Ziel, bis 2030 5,5 Millionen elektrifizierte Fahrzeuge aller Kategorien zu erreichen – ein Szenario, das eine Erweiterung der Infrastruktur nicht nur in Bezug auf die Menge, sondern auch hinsichtlich der Kapazität und des räumlichen Aufbaus erfordert.