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Sonstiges

Kein Wasserstoffverteiler, danke: Es gibt Menschen, die auf Millionen aus dem PNRR verzichten.

Kein Wasserstoffverteiler, danke: Es gibt Menschen, die auf Millionen aus dem PNRR verzichten.

Nein zu Wasserstofftankstellen: Einige verzichten auf die bereits bereitgestellten Millionen an Zuschüssen aus dem PNRR. Und sie bauen nicht die Tankstellen, die ursprünglich geplant waren.

Nein zu Wasserstofftankstellen – Keropetrol gibt auf

Es scheint, dass letztendlich Tankstellen dort entstehen werden, wo die Investitionen und der Betrieb von staatlich kontrollierten Unternehmen übernommen werden. Die Privatwirtschaft hat zurückgeschreckt und auf erhebliche Zuschüsse verzichtet, die einen Teil der Investitionen hätten decken können. Nehmen wir das Beispiel von Sapio-Keropetrol, zwei lombardische Unternehmen, die gemeinsam einen Zuschuss erhalten hatten, um zwei Tankstellen zu errichten. Eine sollte in Mantua und die andere in Vicolungo (Novara) entstehen. Auf unsere Anfrage, wie weit die Arbeiten fortgeschritten seien, kam die knappe Antwort: „Wir haben auf die Vergabe des Zuschusses und somit auf das Projekt verzichtet.“ Achtung, es handelte sich dabei nicht um kleine Beträge. Im Jahr 2024 stellte das Verkehrsministerium über den PNRR 103,5 Millionen Euro zur Verfügung, um 36 neue Tankstellen zu finanzieren – das sind im Durchschnitt 2,877 Millionen Euro pro Tankstelle, ein beträchtlicher Zuschuss. Doch ohne potenzielle Kunden, die versorgt werden könnten...

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A Mestre wird ein ungenutztes Eni-Station gemeldet

Öffentliche Unternehmen hingegen denken in anderen Kategorien. Es wurden zwar Maßnahmen ergriffen, doch die Ergebnisse sind keineswegs beeindruckend. Ein Leser namens Giorgio schrieb uns aus Mestre: „Hier hat Eni in der Lagune eine Wasserstofftankstelle innerhalb eines Benzinladens errichtet. Seit Jahren lädt dort niemand mehr auf. Mit Geldern aus dem PNRR hat ACTV dann Busse für den öffentlichen Verkehr mit Wasserstoffzellen gekauft. Ich möchte darauf hinweisen, dass wir die Stadt sind, in der ein elektrischer Bus von einer Brücke stürzte und Dutzende Menschen tötete. Ich frage mich, was passiert wäre, wenn von der Brücke ein mit Wasserstoff beladener Bus gefallen wäre. Sie sollen noch in Betrieb genommen werden, denn anscheinend ist der Tankstelle zu langsam und sie liegt zu weit vom Busdepot entfernt, um eine regelmäßige Versorgung sicherzustellen.“ Zur Information: Im oben genannten Ausschreibungsverfahren hat Eni Zuschüsse für drei Tankstellen erhalten: San Donato, Taranto und eben Me.

stre.

Autostrada del Brennero setzt darauf – mit 4 Wasserstofftankstellen

Wasserstofftankstellen

Die Autostrada del Brennero A22, die von den örtlichen Behörden entlang der Strecke betrieben wird, hat hingegen entschlossen gehandelt. Die vier H2-Stations wurden am Autoporto Sadobre in Vipiteno, an den Raststätten Paganella Ost und West sowie am CSA in Verona Nord eingerichtet. „Es handelt sich vorerst um reine Verteilungsanlagen, die mit Wasserstoff aus dem Süden von Bolzano versorgt werden“, heißt es auf der Website der A22. Zu erinnern ist, dass dies die Autobahn ist, die als erste an Elektrofahrzeuge mit einem dichten Lade Netzwerk geglaubt hat. Und nun glaubt sie auch an Wasserstoff: „Mit zunehmender Anzahl von Wasserstofffahrzeugen auf den Straßen wird der Plan schrittweise umgesetzt – zusammen mit weiteren Produktions- und Verteilungsanlagen in Sadobre, Nogaredo, Verona und Campogalliano.“ Allerdings ist zunächst eine Bewertung dieser ersten Phase notwendig, um herauszufinden, wie effektiv diese ersten Verteilstellen arbeiten.

i.

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