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Circle K setzt für Roaming-Angebot auf Plugsurfing

Circle K setzt für Roaming-Angebot auf Plugsurfing

Die Tankstellenkette Circle K erweitert das öffentliche Ladeangebot ihrer eMobility-Plattform über das eigene Ladenetz hinaus. Über Plugsurfing sollen Kunden künftig Zugang zu mehr als einer Million Ladepunkten in Europa erhalten.

Technische Grundlage der Kooperation ist die Roam-OCPI-Lösung von Plugsurfing. Circle K kann damit laut Plugsurfing die Roaming-Anbindung über bestehende Infrastruktur und bekannte Abläufe umsetzen, was den Integrationsaufwand verringern und den Rollout in verschiedenen Märkten beschleunigen soll.

Circle-K-Kunden sollen somit künftig auch abseits der Ladestationen der Tankstellenkette auf Ladepunkte anderer Betreiber innerhalb des Roaming-Netzwerks von Plugsurfing zugreifen, das nach eigenen Angaben mehr als eine Million Ladepunkte in Europa umfasst – darunter die von Ionity, Fastned und Allego. In welchen Ländern und ab wann Circle K den erweiterten Ladezugang über seinen Ladedienst anbietet, geht aus der Mitteilung nicht hervor. „Indem wir Kunden mit einem breiteren Ladenetz verbinden, machen wir es einfacher, an Circle-K-Standorten und darüber hinaus zu laden“, sagt Elin Bøe, Commercial Director eMobility bei Circle K Europe.

„Immer mehr Ladesäulenbetreiber werden auch zu eMSPs und suchen nach Möglichkeiten, Fahrern Zugang über ihre eigene Infrastruktur hinaus zu bieten“, teilt Tom Rowlands, Managing Director Global EV Solutions bei Corpay, mit. Mit Roam OCPI übernimmt Plugsurfing einen Teil der Aufgaben hinter solchen Angeboten, sodass Partner die Verbindungen zu anderen Ladenetzen nicht selbst aufbauen und betreiben müssen.

Circle K gehört hingegen zum kanadischen Handels- und Mobilitätskonzern Alimentation Couche-Tard mit knapp 17.300 Standorten in 27 Ländern und Regionen. In Europa ist die Marke unter anderem in Skandinavien, im Baltikum, in Belgien, Irland, Luxemburg, Deutschland, den Niederlanden und Polen vertreten. Hierzulande hat das Unternehmen im Juni die Marke von 100 Schnellladestandorten erreicht. In Schweden ist das Unternehmen nach eigenen Angaben bevorzugter Ladeanbieter mit mehr als 1.000 Ladepunkten. Europaweit umfasste das Ladenetz des Unternehmens zuletzt mehr als 4.400 Ladepunkte.

Für Plugsurfing ist Circle K nicht der erste größere Partner, der auf Roam OCPI setzt. Im Mai hatte der Ladeplattform-Anbieter Ampeco die Managed-Roaming-Lösung integriert. Plugsurfing übernimmt dabei unter anderem die Beziehungen zu den CPOs, die gebündelte monatliche Abrechnung und die Validierung der Ladedatensätze. Ende Juni folgte mit Monta ein weiterer Kunde.

Etwas anders gelagert ist die Zusammenarbeit mit Ayvens: Der Leasinganbieter setzt für sein Ladeangebot Ayvens Power auf eine White-Label-Lösung von Plugsurfing. Der Rollout startete im Februar in den Niederlanden, weitere Märkte wie Deutschland sollen im Laufe des Jahres folgen. Anders als bei den Roam-OCPI-Integrationen stellt Plugsurfing hier nicht nur das Roaming im Hintergrund bereit, sondern bildet die Basis für ein Ladeangebot unter der Marke des Partners.