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Cabify-Flotte wächst auf 320 Elektro-Skodas

Cabify-Flotte wächst auf 320 Elektro-Skodas

In den spanischen Städten Barcelona und Sevilla nimmt das Mobilitätsunternehmen Cabify 200 neue Skoda Elroq in Betrieb. 120 der Modelle sind bereits seit 2025 in Madrid im Einsatz. Im Rahmen des Dekarbonisierungsplans 2030 sollen künftig alle Fahrzeuge von Cabify emissionsfrei unterwegs sein.

Bild: Skoda

Cabify ist ein spanischer Mobilitätsdienstleister, der ähnlich wie Uber über eine App Fahrten mit Privatwagen und Taxis vermittelt. Das 2011 gegründete Unternehmen ist hauptsächlich in Spanien und Lateinamerika aktiv. Skoda vermeldet nun die Auslieferung von 200 neuen Elroq an das Unternehmen. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge für die Eigenflotte Vecttor, die spanische Firmentochter von Cabify. Sie nutzt die Elektrifizierung der eigenen Flotte, um den Plan zur Dekarbonisierung 2030des eigenen Dienstes voranzutreiben.

Durch die Lieferung der 200 neuen Elroq-Fahrzeuge baut Škoda die bislang größte Elektrofahrzeugflotte der Marke in Spanien auf. Die Einheiten kommen künftig in Barcelona und Sevilla zum Einsatz, wobei sie in der andalusischen Hauptstadt einen Großteil der bisherigen Fahrzeugflotte ersetzen. Zusammen mit den 120 Einheiten desselben Modells, die bereits für den Standort Madrid übergeben wurden, wächst der Bestand von Cabify damit auf insgesamt 320 Škoda Elroq an.

Zum Einsatz kommt das Modell Skoda Elroq 85 Selection mit 82-kWh-Akku und rund 570 Kilometern WLTP-Reichweite. Im Stadtverkehr sollen bis zu 720 Kilometer möglich sein. Der Elroq 85 lädt mit bis zu 175 kW in 29 Minuten von zehn auf 80 Prozent. Auch eine Wärmepumpe ist mit an Bord.

Der Auftrag fügt sich in die steigende Nachfrage nach dem Škoda Elroq ein, der europaweit den zweiten Platz der meistverkauften Elektroautos belegt und auch auf dem spanischen Markt konstant unter den zehn beliebtesten E-Modellen rangiert. Neben dem Engagement bei Cabify deckt der Autobauer weitere Großaufträge für Unternehmen und Institutionen auf der Iberischen Halbinsel ab – darunter 167 Enyaq-Einheiten für den Energiekonzern Endesa sowie 90 Enyaq-Fahrzeuge für die Guardia Civil.

Fidel Jiménez de Parga, Geschäftsführer von Škoda Spanien, hob die erfolgreiche Übergabe von 320 Fahrzeugen innerhalb von gut einem Jahr hervor und kündigte den weiteren Ausbau der Partnerschaft an. Auch Alberto González, Geschäftsführer von Cabify Spanien, betonte die strategische Bedeutung der Allianz: „Wir halten unbeirrt an unserem Dekarbonisierungsplan für 2030 fest und verfolgen das klare Ziel, dass alle Fahrten mit Cabify in emissionsfreien Fahrzeugen erfolgen. Der Zusammenschluss mit Škoda ist ein strategischer Schritt, da wir gemeinsame Werte, Visionen und ein klares Ziel verfolgen.“