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BYD beginnt den Verkauf des elektrischen Kei-Wagens Racco in Japan

BYD beginnt den Verkauf des elektrischen Kei-Wagens Racco in Japan
Als wichtiger Schritt, um besser in den japanischen Automarkt vorzudringen, hat BYD mit dem Verkauf seines elektrischen Kei-Autos Racco begonnen. Das Unternehmen fertigt dieses Modell in Changzhou (Provinz Jiangsu) in China her und behauptet, es handele sich um das erste Kei-Auto, das von einem ausländischen Automobilhersteller entworfen wurde. Der chinesische Automobilhersteller hat den Racco in drei Ausstattungsvarianten auf den Markt gebracht: 200, 300 Plus und 300 Premium, mit Preisen von jeweils 2,145 Millionen Yen (11.514 Euro), 2,398 Millionen Yen (12.872 Euro) und 2,497 Millionen Yen (13.404 Euro). Alle drei Varianten sind für ein staatliches Zuschussprogramm in Höhe von 150.000 Yen (805 Euro) geeignet, wodurch die effektiven Preise auf jeweils 1,995 Millionen Yen (10.709 Euro), 2,248 Millionen Yen (12.067 Euro) und 2,347 Millionen Yen (12.599 Euro) sinken. Die Racco ist 3,5 m lang, 1,5 m breit und 1,8 m hoch. Sie hat eine Radstandlänge von 2,5 m und einen Wendekreis von 4,8 Metern. Das elektrische Kei-Auto fasst vier Personen und bietet 280 Liter Gepäckraum, der sich durch Falten der Rücksitze auf 1.372 Liter erweitern lässt. Je nach gewählter Ausstattung wiegt es zwischen 1.160 und 1.230 kg. BYD ausstattet den Racco mit einem Permanentmagnetsynchrongenerator, der in allen Ausführungen 47 kW Leistung sowie einen Drehmomentwert von 160 Nm erzeugt. In der 200-Version wird jedoch ein 22,40 kWh großer LFP-Akku verwendet, während in den Versionen 300 Plus und 300 Premium Akkus mit einer Kapazität von 35,84 kWh zum Einsatz kommen – beide verfügen über die Cell-to-Body-Technologie. Die 200-Version bietet eine Reichweite von 210 Kilometern, während die höheren Versionen diese auf 320 Kilometer erhöhen. Ein Typ-1-AC-Anschluss, der im vorderen rechten Seitenpanel integriert ist, ermöglicht das Aufladen des 22,40 kWh großen Akkupacks mit 3 kW sowie des 35,84 kWh großen Akkupacks mit 6 kW. Daneben befindet sich ein CHAdeMO-Anschluss für Gleichstrom-Ladung, der jeweils ein Laden mit 35,8 kW und 49,7 kW ermöglicht. Die Unterstützung für Vehicle-to-Load (V2L) und Vehicle-to-Home (V2H) ist in der gesamten Modellreihe serienmäßig vorhanden. Der Racco verfügt über elektrisch schließende Türen auf beiden Seiten. Wenn eine Person mit dem Schlüssel zur Tür geht, projiziert das Fahrzeug einen Lichtleiter auf den Boden, und das Überstreichen des Fußes über diese Projektion öffnet die Tür automatisch. Das elektrische Kei-Fahrzeug besitzt außerdem einen NFC-Schlüssel für zusätzlichen Komfort. BYD verwendet hochfesten Stahl in etwa 70 Prozent des Chassis sowie Laser-Schweißen zur Verbindung der Dach- und Seitenpaneele. Laut dem Unternehmen sorgt dies dafür, dass der Racco trotz seines hohen Fahrzeughöhen und der elektrisch schließenden Türen eine äußerst hohe Steifigkeit aufweist. Zudem ist das Auto mit Funktionen zur Verhinderung falscher Gasnutzung, zur Vermeidung von Spurverlassen, mit adaptivem Tempomaten, automatischem Notbremssystem, vorderen (belüfteten) und hinteren (soliden) Bremsscheiben sowie sechs Airbags ausgestattet, um die Sicherheit zu erhöhen. Der Automobilhersteller präsentierte sein erstes Kei-Auto auf der Japan Mobility Show 2025 im Oktober des vergangenen Jahres. Das Unternehmen gab an, keine Pläne zu haben, das Modell außerhalb Japans auf den Markt zu bringen. byd-pr.jp (auf Japanisch), byd.com (Japanisch), autonews.com (Herstellung)
BYD

Quelle: electrive