Ladestationen: Endlich gehen die französischen Wohneigentümergemeinschaften in die nächste Stufe.


Die Ladetechnologie in Wohngemeinschaften gewinnt in Frankreich weiter an Bedeutung. Im zweiten Quartal 2026 waren bereits über 18.000 Gemeinschaftsgebäude mit einer speziellen Infrastruktur ausgestattet, was einem Anstieg von 45 % im Laufe eines Jahres entspricht. Auch die Anzahl der installierten Ladepunkte steigt stark an und beträgt nun über 44.000 Einheiten.
Während es relativ einfach ist, eine Ladestation in einem Einfamilienhaus zu installieren, werden die Verfahren bei Gemeinschaftsgebäuden sofort viel komplizierter… Dennoch zeigen die neuesten Zahlen von Avere-France, dass sich die Situation schnell entwickelt. Im zweiten Quartal 2026 hatten 43.648 Gebäude die Einrichtung einer gemeinschaftlichen Ladinfrastruktur genehmigt – das sind 17 % mehr als ein Jahr zuvor.

Simmer mehr Wohneigentümergemeinschaften handeln
Diese Zahl entspricht mittlerweile etwa 17 % der Gemeinschaftsgebäude mit Parkplätzen in Frankreich. Am interessantesten ist jedoch der Wert bezüglich bereits realisierter Anlagen. Ende des zweiten Quartals waren 18.289 Gebäude tatsächlich ausgestattet, verglichen mit 12.628 im Vorjahr. Der Zuwachs beträgt somit innerhalb von zwölf Monaten 45 %. Zur Einordnung: Ende 2024 waren nur 10.595 Gebäude ausgestattet.

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Bereits 44.331 Ladepunkte installiert
Auch bei den Ladestationen ist derselbe Trend zu beobachten. Die Anzahl der in Wohngemeinschaften installierten Ladepunkte beträgt mittlerweile 44.331 Einheiten, gegenüber 32.069 im zweiten Quartal 2025 – das entspricht einem Anstieg von +38 % im Laufe eines Jahres. Zu beachten ist, dass diese Zahl nur die durch das Programm Advenir finanzierten Ladepunkte umfasst. Advenir ist ein von Avere-France betriebenes Programm, das finanzielle Unterstützung bei der Installation von Ladestationen in Wohngemeinschaften bietet.

Noch ein langer Weg vor uns
Aber noch ist nicht alles gewonnen! Frankreich verfügt über etwa 252.000 Wohngebäude mit Parkplätzen. Von diesen sind nur 18.289 tatsächlich ausgestattet, was einem Ausstattungsgrad von lediglich 7,2 % entspricht… Die Entwicklung ist also in Gang, reicht aber bei weitem nicht aus. Für Autofahrer mit Elektrofahrzeugen, die in Wohnungen leben, ist es nach wie vor keineswegs selbstverständlich, zu Hause einfach aufladen zu können.