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Das autonome Taxi Verne startet in KROATIEN. Es sollte ein eigenes Fahrzeug sein, es handelt sich jedoch um ein chinesisches Modell; es sollte Mobileye haben, stattdessen wird chinesische Pony AI verwendet.

Das autonome Taxi Verne startet in KROATIEN. Es sollte ein eigenes Fahrzeug sein, es handelt sich jedoch um ein chinesisches Modell; es sollte Mobileye haben, stattdessen wird chinesische Pony AI verwendet.

Rimac erhielt im Jahr 2021 Zuschüsse von der Europäischen Union zur Erforschung eines Projekts, dessen Ziel es war, einen Service für autonome Taxis einzuführen. Und das hat er tatsächlich umgesetzt: Mit den erhaltenen 200 Millionen Euro (entspricht heute etwa 860 Mio. PLN) kaufte er den chinesischen Arcfox Alpha T5, der mit der chinesischen Autonomiefahrtechnologie von Pony AI ausgestattet ist, um ausgewählte Passagiere auf der Strecke vom Verne-Hauptquartier zum Flughafen in Zagreb (Kroatien) zu transportieren.

Das autonome Taxi von Rimac. Muss man dieses Geld wohl zurückzahlen?

Es scheint, dass wir recht hatten. Von dem ursprünglichen Konzept ist nichts übrig geblieben – jetzt ist das autonome Taxi das Arcfox Alpha T5 mit dem Pony.AI-System anstelle des ursprünglich angekündigten Mobileye Drive. Im Januar prahlten BAIC und Pony.ai in China – unabhängig von Verne oder den anderen Partnern – damit, einen „Meilenstein in der Produktion“ erreicht zu haben, da sie gemeinsam über 600 Fahrzeuge mit der neuesten Version („Gen-7“) der Pony AI-Lösungen hergestellt hatten. Die beschriebenen Fahrzeuge fuhren bereits in Peking und Shenzhen, und das KI-Unternehmen kündigte die Entwicklung von Dienstleistungen rund um das Fahrzeug an, deren Ziel es war, autonome Taxis zu verbreiten und kommerziell nutzbar zu machen.

Arcfox Alpha T5 mit Pony.ai-Lösungen in der BAIC-Produktionslinie (c) Pony AI

Diese „Kommerzialisierung“ scheint gut zu laufen, denn es gelang, die Idee (sowie die Fahrzeuge) an ein Unternehmen aus Kroatien gegen EU-Geld zu verkaufen. Die Taxis von Verne haben soeben ihre ersten selbstständigen Fahrten vom Verne-Hauptquartier zum Flughafen – und zurück – aufgenommen. Ihre Aufgabe erscheint nicht schwierig: Sie fahren auf die Autobahn, verlassen sie wieder, fahren zum Terminal und sind fertig (Google Maps HIER). Bisher (seit April) fuhren neun Arcfoks von Verne in Zagreb, allerdings mit einem überwachenden Fahrer. Jetzt gibt es keinen Fahrer mehr, stattdessen einen distanziert überwachenden Operator (Quelle).

Die Fahrzeuge können im Rahmen des Uber-Dienstes bestellt werden; lange Zeit kosteten die Fahrten den günstigen Preis von 1,99 Euro.

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