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Alpine greift an mit 4 neuen Elektro-Sportwagen

Alpine greift an mit 4 neuen Elektro-Sportwagen

Alpine greift an und entwickelt eine neue Generation von Elektro-Sportwagen. Auf den erwarteten Debüt der elektrischen A110 folgen eine Spider-Version sowie zwei 2+2-Modelle, ein Coupé und ein Cabriolet. Auf der neuen Plattform schließt das französische Unternehmen die Tür für Verbrennungsmotoren jedoch nicht ganz.

Alpine greift an – die Zukunft wird von der elektrischen A110 geschrieben

Zentral in der Strategie der französischen Marke aus dem Renault-Konzern steht die dritte Generation der Alpine A110. Dieses Modell soll den Übergang des Sportcoupés zu einer neuen elektrischen Architektur markieren, wobei sein offizielles Debüt Ende 2027 erwartet wird.

Nach der Präsentation des ersten Prototyps beim Goodwood Festival im Sommer herrscht Neugier darauf, wie das Endmodell aussehen wird. Laut dem Geschäftsführer Philippe Krief werden etwa 95 Prozent der Komponenten des Fahrzeugs neu sein. Es handelt sich somit nicht um eine einfache Weiterentwicklung des aktuellen Modells, sondern um ein Projekt, das den Charakter der legendären A110 beibehalten soll, während die technische Basis grundlegend geändert wird.

Stilistisch sollen die Proportionen denen des zeitgenössischen Berlinette ähneln, mit einer erkennbaren Silhouette. Die eigentliche Veränderung findet unter der Karosserie statt.

Von der Spider zur 2+2-Cabrio: Neue Sportwagen im Kommen?

Laut den Plänen soll das neue A110 lediglich der erste Baustein einer umfangreicheren Modellfamilie sein. Alpine plant nämlich zunächst die Einführung einer zweisitzigen Spider-Version mit Stoffverdeck, anschließend zwei Sportwagen in der 2+2-Konfiguration – Coupé und Cabriolet –, beide mit Stoffdach.

Es bleibt unklar, wie sich die vier Modelle hinsichtlich Leistung, Preis und Positionierung voneinander unterscheiden werden; zu diesen Aspekten hat der Hersteller bisher keine endgültigen Angaben gemacht.

Alpine im Angriff: Nicht nur elektrisch, sondern auch Flexibilität gesucht

Das interessanteste Element betrifft die Konfiguration der Alpine Performance Platform (APP), der neuen Plattform, auf der das Projekt entwickelt wird. Obwohl sie ursprünglich nur für Elektroautos konzipiert wurde, hat Alpine beschlossen, Änderungen vorzunehmen, um sie auch für einen möglichen Verbrennungsmotor zu nutzen.

Auch wenn derzeit keine thermischen Modelle auf dieser neuen Plattform geplant sind, setzt Alpine dennoch auf technische Flexibilität – insbesondere aus kommerziellen Gründen außerhalb Europas. Insbesondere dort, wo einige Märkte, vor allem Nordamerika, eine andere Strategie als für den europäischen Markt erfordern könnten. Alpine konzentriert sich hingegen entschieden auf die Elektrifizierung (in Paris wurde außerdem das interessante Konzept A310 Vision vorgestellt).

Alpine all'assalto

Für das französische Unternehmen wird der Übergang zu elektrischen Fahrzeugen somit weder in Frage gestellt noch in eine unumkehrbare technische Verpflichtung umgewandelt. Derzeit steht weiterhin die Einführung des neuen A110 im Vordergrund, das den Weg für eine mögliche vollständig elektrische Zukunft ebnet. Die Möglichkeit, auch einen Verbrennungsmotor zu verwenden, stellt derzeit nur dann eine Option dar, wenn Marktbedingungen und industrielle Pläne dies sinnvoll machen.

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