Allego setzt 100 Millionen Euro ein, um das Ladeinfrastrukturnetz im Vereinigten Königreich auszubauen.

Allego will bis 2030 100 Millionen Euro investieren, um im gesamten Vereinigten Königreich bis zu 1.400 ultraschnelle Ladeanschlüsse für Elektrofahrzeuge zu installieren. Die Einführung wird auf stark frequentierte Orte sowie dicht besiedelte Stadtgebiete ausgerichtet sein, wobei London als Prioritätsmarkt gilt.

Allego plant, mit Einzelhändlern, Gastgewerbebetrieben und Grundstückseigentümern zusammenzuarbeiten, um die Ladeinfrastruktur selbst zu finanzieren, zu bauen, zu besitzen und zu betreiben. Im Rahmen dieses Modells erhalten die Grundstückseigentümer eine langfristige Mietzahlung, während Allego die Verantwortung für die Investitionen und den Betrieb der Ladezentren übernimmt.
Das Unternehmen wendet diesen Ansatz bereits in Partnerschaften mit IKEA in Belgien, REWE in Deutschland und Burger King in Frankreich an.
Die Investition wird vom langfristigen Infrastrukturinvestor Meridiam unterstützt.
„Diese Verpflichtung in Höhe von 100 Millionen Euro spiegelt unser Vertrauen in den britischen EV-Markt wider“, sagte Steven Salo, Geschäftsführer bei Allego. „Großbritannien elektrifiziert sich schnell, doch um dem Bedarf gerecht zu werden, muss das Lade Netzwerk im gleichen Tempo ausgebaut werden. Es besteht ein klares Bedürfnis nach zuverlässigerer, ultraschneller Ladeinfrastruktur – insbesondere an Autobahnen und in der Umgebung der Hauptstadt.“
Das Unternehmen erwartet außerdem eine unterstützende und stabile politische Rahmenbedingung, um weitere Investitionen zu fördern und das Wachstum des Ladesektors aufrechtzuerhalten.
Quelle: electrive