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Alle neuen Elektrofahrzeuge, auf die man bei dieser Jahresausstellung der Pariser Automobilausstellung achten sollte

Alle neuen Elektrofahrzeuge, auf die man bei dieser Jahresausstellung der Pariser Automobilausstellung achten sollte

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Von der Wiedergeburt berühmter Stadtautos bis hin zu völlig neuen Premium-SUVs wird die Pariser Automobilausstellung 2026 eine Fülle interessanter neuer Elektromodelle präsentieren

MA

Matt Allan

14. September 2026 · 7 Min. Lesedauer

Bereits in wenigen Wochen beginnt die Pariser Automobilausstellung 2026 und zieht Automobilmedien sowie Enthusiasten aus ganz Europa nach Paris Expo Porte de Versailles.

Die Messe wird voraussichtlich eine der größten in den letzten Jahren sein, da zahlreiche etablierte Marken sowie Neulinge versuchen, mit ihren neuesten Modellen die Autofahrer zu begeistern.

Wie immer wird die Pariser Automobilausstellung 2026 zahlreiche Premieren beherbergen, wobei Elektrofahrzeuge den größten Teil der neu vorgestellten Fahrzeuge ausmachen werden. In einigen Fällen haben wir bereits Bilder gesehen, und die Pariser Messe stellt den ersten öffentlichen Auftritt dieser Fahrzeuge dar. In anderen Fällen wird die sechstägige Automobilmesse der erste Anlass sein, bei dem die fertigen Fahrzeuge zu sehen sind.

Sicherlich werden es unterwegs einige Überraschungen geben, aber hier sind die Elektrofahrzeuge, auf die man bei der diesjährigen Pariser Automobilausstellung achten sollte.

Alpine A110

Alpine A110 als zukünftiges Elektrofahrzeug

Eine der am meisten erwarteten Enthüllungen auf der diesjährigen Pariser Messe ist der neue Alpine A110. Der kompakte Sportwagen wird ab nächstem Jahr vollständig elektrisch sein, wobei die französische Leistungsmarke verspricht, ihren Wurzeln treu zu bleiben. Ein Entwicklungsmodell in Goodwood zeigte ein Profil, das dem bisherigen Benzinmodell sehr ähnlich ist, und die Leistung soll entsprechend ausfallen. Die technischen Spezifikationen sind noch nicht bekannt, doch vom neuen A110 wird erwartet, dass er weniger als 1,5 Tonnen wiegt, ein Gewichtsverhältnis von 40:60 nach hinten hat und bis zu 500 PS durch zwei Hinterradmotoren erzeugt, wobei alles von einem aktiven Drehmomentvektorierungssystem gesteuert wird.

Audi A2

2027 neuer audi a2

Der Audi A2 wurde bereits der Welt vorgestellt, wird aber erst in Paris in seiner endgültigen Form öffentlich debütieren. Er ist der spirituelle Nachfolger des ursprünglichen Leichtbau-Kombis, basiert jedoch auf der weit verbreiteten MEB-Plattform der VW-Gruppe. Dank seines aerodynamischen Designs ist er das effizienteste Elektrofahrzeug, das Audi je hergestellt hat, und bietet in seiner Reichweitenstärksten Variante eine Fahrstrecke von bis zu 401 Meilen. Zudem gibt es eine Version mit 322 PS für Fahrer, die eine leistungsstärkere Variante des A2 suchen.

Citroën 2CV

Teaser-Bild des elektrischen Citroën 2CV

Die Tin Snail kehrt zurück! Schon seit Jahren kursieren Gerüchte über eine Wiederauflage des Citroen 2CV, doch im Mai bestätigte Citroen, dass der Name wieder verwendet werden würde. Zudem hieß es, das neue 2CV solle den Geist des Originals weitertragen und eine „neue Vision der zugänglichen Mobilität“ darstellen – elektrisch, einfach, vielseitig und äußerst begehrenswert. Man kann also mit einem Konkurrenten im A-Segment zum Renault Twingo und Dacia Spring rechnen, der über einen relativ bescheidenen Aktionsradius und Leistung verfügt, aber bei einem Einstiegspreis weit unter 20.000 Pfund liegt. Frühe Teaser-Bilder deuten zudem auf einige designbezogene Gemeinsamkeiten mit dem Original hin.

Dacia Spring

Neuer Dacia Spring

Dacia hat bereits Bilder und Details zum neuen Spring veröffentlicht, doch die Präsentation in Paris wird die erste Gelegenheit für die Öffentlichkeit sein, das Fahrzeug in seiner endgültigen Ausführung zu sehen. Der Stadtwagen der zweiten Generation ist völlig neu, doch Dacia betont, dass er weiterhin der einfachen und erschwinglichen Philosophie des ersten Spring treu bleibt. Wir wissen, dass die Leistung bei bescheidenen 80 PS liegt und dass der 27,5 kWh große Akku eine Reichweite von 155 Meilen ermöglicht. Zudem ist bekannt, dass der neu in Europa hergestellte Spring deutlich größer ist als das Vorgängermodell und weniger als 18.000 Pfund kosten wird, da die Budget-Marke versucht, ihren Titel als günstigstes Elektrofahrzeug Europas zu behalten.

Fiat Pandina

Fiat verfügt bereits über ein ansprechendes kompaktes Elektrofahrzeug in Form der Grande Panda, doch der „Grande“-Teil des Namens lässt Raum für ein noch kleineres Modell in der Panda-Familie. Bisher wurde nichts bestätigt, doch es wird allgemein erwartet, dass das italienische Unternehmen dieses kleinere Modell in Paris vorstellen wird und es den Namen Pandina tragen wird. Es wird technische Grundlagen mit dem Citroën 2CV teilen und neben diesem positioniert werden, während die Muttergesellschaft Stellantis versucht, einen bedeutenden Anteil am rasant wachsenden Segment der elektrischen Stadtautos zu erobern.

Fiat Grizzly

Fiat Grizzly und Grizzly Fastback

Am anderen Ende der Fiat-Modellreihe, aber dennoch Teil der Panda-Familie, wird in Paris auch die öffentliche Premiere des Fiat Grizzly stattfinden. Obwohl er auf derselben Smart Car-Plattform wie der Grande Panda basiert, sind sowohl der Grizzly SUV als auch das Fastback größere Modelle, die als Hauptfahrzeuge für Familien konzipiert sind. Fiat gibt an, dass die beiden Fahrzeuge unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen werden, doch beide teilen die Ideale von Cleverness und Zugänglichkeit. Die Preise sollen bei etwa 25.000 Pfund beginnen, um mit dem Renault 4 und dem Kia EV2 konkurrieren zu können.

Geely Monjaro

Geely Monjaro

Ja, es klingt nach einem Abnehmpräparat, doch der Geely Monjaro ist in Wirklichkeit ein großes Plug-in-Hybrid-SUV. Das Auto ist bereits in China im Verkauf, wird aber Ende 2026 nach Europa und irgendwann im Jahr 2027 in das Vereinigte Königreich kommen. Es soll auf dem Markt der großen Familien-SUVs mit Modellen wie dem Skoda Kodiaq und dem Peugeot E-5008 konkurrieren, obwohl noch unklar ist, ob es eine siebensitzige Variante geben wird. Angetrieben soll das Fahrzeug durch ein Allradantriebssystem mit 235 PS Leistung sein. Detaillierte Informationen zur Reichweite, zum Aufladen sowie möglicherweise zu frühen Preisangaben werden voraussichtlich am 12. Oktober veröffentlicht.

Lancia Gamma

Wir werden das Fahrzeug nicht im Vereinigten Königreich erhalten, aber für den Rest Europas ist Paris die erste Gelegenheit, den Lancia Gamma von 2027 in seiner endgültigen Form zu sehen. Wie viele Marken bringt auch Lancia ein Modell aus der Vergangenheit wieder zum Leben – doch anstelle eines seltsam aussehenden Coupés oder Kombis handelt es sich beim neuen Modell, wie zu erwarten, um ein SUV im C-Segment. Basierend auf dem Peugeot E-3008/Vauxhall Grandland soll der Gamma eine italienische Variante weit verbreiteter Stellantis-Bauteile anbieten, einschließlich Hybrid- und rein elektrischer Antriebsysteme. Es wird ein Standardmodell mit 227 PS, eine Langstreckenversion mit 212 PS und einer Reichweite von 460 Meilen sowie eine Allradantriebsvariante mit 370 PS geben.

Leapmotor B03

Leapmotors Ausbau im Bereich Elektrofahrzeuge setzt sich mit dem B03 fort, der erstmals auf der Paris Expo der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Der unter dem B05 positionierte Leapmotor B03 ist ein 4,1 Meter langer rein elektrischer Supermini, der konkurrenzfähig mit dem Renault 5, Volkswagen ID.Polo und Fiat Grande Panda sein soll. Wir erwarten, dass auf der Messe in Paris Details zum Antriebssystem und zur Preisgestaltung bekannt gegeben werden, doch Leapmotor hat bereits angekündigt, dass der B03 eine Reichweite von bis zu 242 Meilen bieten wird. Zudem gehen wir davon aus, dass er denselben 121 PS starken Motor wie die in China erhältliche Version bekommt. Ebenfalls zu erwarten ist ein Preis im niedrigen Bereich von rund 20.000 Pfund, um ihn wettbewerbsfähig zu halten.

Li Auto i6

Li Auto ist eine weitere junge chinesische Marke, die versucht, sich einen Platz auf dem europäischen EV-Markt zu erobern. Ihr erstes Modell für Europa ist der i6 SUV, ein Premium-Modell, das mit Konkurrenten wie dem Volvo EX60, BMW iX3 und Mercedes GLC konkurrieren soll. Der i6, dessen Form an einen Schlitten erinnert, wird voraussichtlich Ende 2026 in Europa auf den Markt kommen und soll später auch im Vereinigten Königreich erhältlich sein. Er ist mit hochtechnologischen Funktionen ausgestattet und verfügt über eine 87-kWh-Batterie, die eine Reichweite von schätzungsweise 400 Meilen ermöglicht. Angetrieben wird er entweder durch einen einzelnen hinten montierten Motor mit 335 PS oder durch ein System mit zwei Motoren und Allradantrieb sowie 536 PS.

Lynk & Co 07 GT

Lynk & Co ist bereits seit mehreren Jahren in Europa tätig, doch 2026 markiert das erste Auftreten der Marke auf der Pariser Automobilausstellung. Die chinesische Marke wird die Messe nutzen, um ihr aktuelles Modellprogramm zu präsentieren und die europäische Premiere eines neuen Modells zu feiern. Das Auto hat noch keinen Namen, soll aber voraussichtlich der 07 GT sein – ein Plug-in-Hybrid-Kombiwagen, der bereits in diesem Jahr in China vorgestellt und für Europa bestätigt wurde. Mit einer Größe zwischen dem Vauxhall Astra Sports Tourer und dem VW ID.7 Tourer bietet der 07 GT bis zu 614 Liter Kofferraumvolumen und ist in seinem Heimatmarkt in Zweirad- sowie Allradantriebsvarianten erhältlich, die Leistungen zwischen 397 und 516 PS bieten.

Smart #2

Zwei Jahre nachdem der ursprüngliche Smart ForTwo EQ vom Markt genommen wurde, kehrt die Marke zu ihren Wurzeln zurück. Auf der diesjährigen Pariser Messe wird das neue rein elektrische Smart #2 offiziell vorgestellt – ein kompaktes Zwei-Türer-, Zwei-Sitzer-Elektro-Stadtauto im Geiste des ursprünglichen Smart. Smart hat bereits einen Vorgeschmack auf sein Design gegeben, das der Form seines Vorgängers nachempfunden zu sein scheint, doch erst in Paris werden wir das endgültige Produkt sehen. Zudem erhalten wir die vollständigen technischen Daten, um Smartes Behauptung einer Reichweite von 186 Meilen sowie sein Bestreben, neue Standards für das A-Segment zu setzen, überprüfen zu können.

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Quelle: EV Powered