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Akku des E-Bikes und des E-Scooters in der Winterruhe. Ein Ort mit bis zu 20 Grad Celsius ist optimal.

Akku des E-Bikes und des E-Scooters in der Winterruhe. Ein Ort mit bis zu 20 Grad Celsius ist optimal.

Kurz gesagt:

Der Winter muss nicht unbedingt Probleme mit der Batterie im Elektrofahrrad oder E-Scooter bedeuten

Voraussetzung ist eine richtige Lagerung, die den Verschleiß dieses entscheidenden Elements beschleunigen kann

Laut ADAC sind Temperatur, Ladezustand sowie eine regelmäßige Überprüfung des Batteriezustands während längerer Pause von großer Bedeutung

Ein trockener Ort und eine Temperatur von 10 bis 20 Grad Celsius können die Lebensdauer der Batterie verlängern

Nach der Fahrt sollte eine stark abgekühlte Batterie zunächst allmählich die Raumtemperatur erreichen – das ist ein Rat für diejenigen, die auch im Winter Elektrofahrzeuge nutzen

Winterruhe? Die Batterie erfordert besondere Aufmerksamkeit

Sobald die Temperaturen sinken, legen viele Nutzer von Elektrofahrrädern, E-Scootern oder Gartengeräten die Ausrüstung bis zum Frühjahr in die Garage, den Schuppen oder einen Gartenhäuschen. Experten des deutschen Automobilclubs ADAC weisen jedoch darauf hin, dass ein längerer Winterruhezustand eine angemessene Vorbereitung der Batterie erfordert. Von der Lagerung hängt nämlich nicht nur ihre Leistungsfähigkeit nach einigen Monaten ab, sondern auch ihre Lebensdauer.

Laut ADAC schadet eine niedrige Temperatur an sich einer funktionsfähigen Lithium-Ionen-Batterie, die heute in den meisten Elektrofahrrädern, E-Scootern, Werkzeugen sowie Gartengeräten Standard ist. Kälte kann jedoch vorübergehend ihre Leistung und die nutzbare Kapazität einschränken. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, während längerer Stillstände geeignete Bedingungen zu schaffen.

Der Schlüssel ist ein trockener Ort mit positiver Temperatur

Die Experten der Organisation empfehlen, Batterien an einem trockenen Ort bei einer Temperatur von 10 bis 20 Grad Celsius aufzubewahren und sie vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Genau solche Bedingungen gelten als am vorteilhaftesten für Lithium-Ionen-Batterien.

Ebenso wichtig ist der Ladezustand. Der ADAC weist darauf hin, dass verschiedene Hersteller eigene Empfehlungen zur Energiespeicherung geben können, doch das allgemeine Prinzip bleibt unverändert – man sollte eine Batterie weder über mehrere Wochen vollständig aufgeladen noch vollständig entladen lassen. Für die Winterpause wird ein Ladezustand von etwa 40-60 Prozent empfohlen.

Laut den Experten des Clubs ist insbesondere das Phänomen der Tiefentladung gefährlich. Obwohl Lithium-Ionen-Akkus nur eine geringe Selbstentladung aufweisen, kann während eines mehrmonatigen Stillstands die Spannung unter das sichere Niveau sinken. Infolgedessen kann der Akku die Fähigkeit zum ordnungsgemäßen Aufladen verlieren und ausgetauscht werden müssen. Deshalb empfiehlt der ADAC eine regelmäßige Überprüfung des Energieniveaus während der Lagerung sowie ein Nachladen des Akkus, falls dies notwendig ist.

Wertvolle Tipps des Herstellers

Die Organisation erinnert außerdem daran, die Empfehlungen des Herstellers des jeweiligen Geräts einzuhalten, da einige Konstruktionen vor der Wintersaison zusätzliche Wartungsarbeiten erfordern können.

Die Ratschläge gelten auch für diejenigen, die in den kälteren Monaten nicht auf das Fahren mit einem Elektrofahrrad oder Roller verzichten. Laut ADAC sollte ein stark abgekühlter Akku nach der Fahrt zunächst allmählich die Raumtemperatur erreichen. Insbesondere sollte man das Laden der Batterie bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius vermeiden. Wie Experten betonen, hilft diese Nutzungsmethode dabei, das Risiko von Zellbeschädigungen zu verringern und ihre Leistungsfähigkeit über längere Zeit aufrechtzuerhalten.

Oskar Włostowski