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Technologie

Jetzt könnte der richtige Zeitpunkt sein: Der Firefly verfügt über eine 60 kWh starke Batterie und eine Reichweite von 470 km.

Jetzt könnte der richtige Zeitpunkt sein: Der Firefly verfügt über eine 60 kWh starke Batterie und eine Reichweite von 470 km.

Der Firefly präsentierte sich als eine andere Alternative im immer wettbewerbsintensiveren Segment der kleinen Elektroautos. Ein kompaktes Modell mit einem sehr eigenwilligen Design und einer Technologie, die in Europa noch selten ist – nämlich dem Batteriewechsel. Allerdings gab es einen Aspekt, der seine Einsatzmöglichkeiten außerhalb der Stadt einschränken konnte: seine Batterie und Reichweite.

Die Marke scheint entschlossen zu sein, genau dieses Problem zu lösen. Der Firefly wird mit einer neuen 60-kWh-Batterie ausgestattet, was einen bedeutenden Schritt im Vergleich zum derzeit verwendeten Akkupaket darstellt und es dem kleinen Modell ermöglichen wird, lange Strecken mit deutlich weniger Pausen zurückzulegen. Die Einführung dieser neuen Version ist für dieses Jahr geplant, obwohl noch einige Details für den europäischen Markt festgelegt werden müssen.

Der Firefly erhält eine größere Batterie und strebt 470 km Reichweite an

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Der Firefly ist ein Modell mit einer Länge von genau 4 Metern, das eine LFP-Batterie mit einer Kapazität von 42,1 kWh verwendet. In Europa erreicht er eine WLTP-Reichweite von 330 km. Die neue Batterie wird die Kapazität auf bis zu 60 kWh erhöhen, was einem Anstieg von etwa 43 % entspricht und eine Reichweite von rund 470 km ermöglichen sollte.

Diese Zahl muss noch mit Vorsicht betrachtet werden. NIO hat bisher die endgültige WLTP-Zertifizierung des Modells mit der neuen Batterie noch nicht veröffentlicht, sodass man noch nicht genau wissen kann, wie viele Kilometer es offiziell in Europa zurücklegen wird. Bestätigt ist hingegen die Kapazität des neuen Batteriepakets, außerdem wechselt es von LFP zu NCM-Zellen, die von CATL geliefert werden.

Der Wechsel ist besonders interessant, da es nicht einfach darum geht, eine größere Batterie in ein bereits vorhandenes Auto zu montieren. Laut den von Firefly veröffentlichten Informationen behält das neue Paket die gleichen Abmessungen sowie die gleichen Befestigungspunkte wie die aktuelle Batterie bei. Dadurch haben Besitzer von bestehenden Fahrzeugen künftig die Möglichkeit, eine Aktualisierung durchzuführen, obwohl NIO die Bedingungen und den Preis für diesen möglichen Wechsel noch nicht bestätigt hat.

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In China hat der Firefly seit Beginn des Verkaufs bereits über 80.000 Einheiten abgesetzt. Die Erhöhung der Produktionskapazität erfolgt somit, da das Modell bereits eine beträchtliche Anzahl an Besitzern hat, und nicht als letzte Änderung kurz vor der Markteinführung.

Der Preis wird wohl eine der großen Unbekannten bleiben. Der Firefly kostet derzeit in Europa je nach Markt und Kaufbedingungen etwa 30.000 Euro. Die neue 60-kWh-Batterie wird voraussichtlich diesen Betrag erhöhen, obwohl es noch keinen offiziellen Preis für diese Version gibt. In einem Segment, in dem bereits einige Tausend Euro die Kaufentscheidung völlig verändern können, ist das eine besonders wichtige Information.

Der Vorteil des Firefly besteht darin, dass er sich nicht allein durch seine Batterie von anderen Modellen abhebt. Seine kompakte Größe, sein äußeres Design sowie die technologische Ausrichtung des Firefly zielen darauf ab, im Vergleich zu den herkömmlicheren kleinen europäischen Modellen etwas Besonderes anzubieten – nämlich den Austausch der Batterie.

Ein Prozess, der in China erfolgreich ist, in Europa jedoch völlig übersehen wird. Möglicherweise hat er sogar in China eine Haltbarkeitsdauer, da kleine Modelle zunehmend in den Bereich der ultraschnellen Ladevorgänge eindringen, wie zum Beispiel das neue BYD Seagull.

Der Firefly bietet außerdem die Möglichkeit einer herkömmlichen Ladeung. Die aktuelle Version unterstützt bis zu 100 kW Gleichstrom und kann den Akkustand von 10 % auf 80 % in etwa 29 Minuten erhöhen. Im Wechselstrom-Betrieb steht ein Ladegerät mit 7 kW im Einphasen- oder 11 kW im Dreiphasenbetrieb zur Verfügung.

Falls es gelingt, diese 60 kWh bei einem vernünftigen Preis zu beschaffen, können das Design und die Technologie dieses Modells es ermöglichen, in einen von Renault 5 fest im Griff gehaltenen Marktsegment einzudringen – einem Segment, in dem auch Modelle wie der Lancia Ypsilon, der Mini Cooper oder der FIAT 500e zu finden sind.