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Politik

35,8 kWh und 410 km Reichweite: Der smart #nuevo2 enthüllt bereits seine wichtigsten Geheimnisse

35,8 kWh und 410 km Reichweite: Der smart #nuevo2 enthüllt bereits seine wichtigsten Geheimnisse

Die Rückkehr des kleinen zweisitzigen Smart rückt immer näher, und allmählich tauchen neue Informationen über das Modell auf, das den Platz des legendären Fortwo einnehmen wird. Der Smart #2 wird eine sehr besondere Variante in der Modellpalette der Marke sein, mit einem Design, das eindeutig für die Stadt konzipiert ist, sowie Abmessungen, die ihn der ursprünglichen Philosophie treu bleiben lassen.

Die in China veröffentlichten Homologationsdokumente ermöglichen es nun, genauer zu erfahren, was sich unter der Karosserie befindet. Die Kombination aus einer äußerst kompakten Karosserie und einer relativ kleinen Batterie deutet auf ein Fahrzeug hin, bei dem Effizienz eine zentrale Rolle spielen wird – obwohl noch einige wichtige Daten zur europäischen Version bekannt gegeben werden müssen.

Der smart #2 wird am 12. Oktober offiziell auf dem Pariser Autosalon vorgestellt, wo seine Weltpremiere stattfinden wird. Laut den verfügbaren Informationen beginnt der Verkauf in China Mitte November, während das Erscheinen auf anderen Märkten später folgen wird. smart hat bereits bestätigt, dass das Modell in der Endphase der Tests und Homologation vor seiner Präsentation ist.

Smart

Die neue Generation übernimmt eines der bekanntesten Erkennungsmerkmale des smart: zwei Türen und zwei Sitzplätze. Der smart #2 wird somit zum spirituellen Nachfolger des Fortwo, obwohl er auf einer völlig neuen Architektur namens ECA entwickelt wird, die speziell für ein Fahrzeug dieser Größe geschaffen wurde.

Außen behält das Modell eine Ästhetik bei, die der des zuvor vorgestellten smart-Prototyps sehr ähnlich ist. Die Karosserie zeichnet sich durch abgerundete Formen sowie Räder aus, die sehr nahe an den Ecken angeordnet sind – eine Lösung, die es ermöglicht, den begrenzten verfügbaren Raum optimal zu nutzen. Zudem verfügt es über eine zweifarbige Karosserie, herkömmliche Türgriffe sowie Reifen im Durchmesser von 15 und 16 Zoll.

Diese Maße zeigen am besten, inwieweit es sich um ein Auto handelt, das für den Einsatz in engen Straßen konzipiert ist. Der Smart #2 wird je nach Ausstattung eine Länge von 2,751 oder 2,764 Metern, eine Breite von 1,669 Metern und eine Höhe von 1,555 Metern haben. Die Radstandlänge beträgt 1,875 Meter. Damit bleibt er auch innerhalb des Segments der Stadtautos besonders klein.

Der Smart #2 wird durchsickern: Design und Spezifikationen des Nachfolgers des Fortwo werden offengelegt

Innen hat smart ein Zwei-Sitzer-Aufbaukonzept entwickelt, bei dem das Hauptziel darin besteht, jeden Zentimeter optimal zu nutzen. Die Marke hat bereits ein Konzept für das Innendesign vorgestellt, das durch eine sehr kompakte Anordnung sowie spezielle Lösungen gekennzeichnet ist – schließlich benötigt das Auto keinen Platz für eine zweite Sitzreihe. Die endgültige Ausstattung kann je nach Markt variieren, da smart noch nicht alle Details der europäischen Version festgelegt hat.

Auch der mechanische Teil wird ebenso einfach sein. Die verfügbaren Unterlagen deuten auf einen Elektromotor am Hinterradantrieb mit 60 kW (82 PS) hin, wodurch der smart #2 einen Hinterradantrieb erhalten wird. Die in den chinesischen Unterlagen angegebene Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h und das Leergewicht liegt bei etwa 1.130 Kilogramm – eine geringe Zahl, die hilft zu verstehen, wie das Fahrzeug mit einer relativ kleinen Batterie eine hohe Reichweite erreichen kann.

Und hier kommt eine der interessantesten Neuigkeiten ins Spiel. Der smart #2 wird über eine Batterie mit einer Kapazität von 35,8 kWh verfügen, die aus LFP-Zellen besteht, und die neuesten Unterlagen geben eine Reichweite von 410 Kilometern nach dem CLTC-Zyklus an. Das ist eine besonders beeindruckende Zahl für ein Auto dieser Größe, doch es sollte vor dem direkten Übertragen in die Europäische Union im Kontext betrachtet werden.

410 Kilometer Reichweite

Smart

Der in China verwendete CLTC-Testzyklus liefert in der Regel höhere Reichweitenwerte als der in Europa angewandte WLTP-Testzyklus. Deshalb können die angegebenen 410 Kilometer nicht direkt mit den WLTP-Daten anderer in Spanien verkaufter Elektroautos verglichen werden.

Laut unserer Schätzung könnten die 410 Kilometer im CLTC-Test des smart #2 im WLTP-Testzyklus bei etwa 360 Kilometern liegen. Es handelt sich dabei um einen Richtwert und keinen offiziellen Wert: Die europäische Homologation muss noch abgeschlossen werden, und smart hat darauf hingewiesen, dass sich die endgültigen Eigenschaften vor der Markteinführung ändern können.

Die Zahl ist besonders interessant, da es sich um ein Auto mit nur 2,75 Metern Länge und einer Batteriekapazität von 35,8 kWh handelt. Sein geringes Gewicht sowie eine sehr kleine Karosserie spielen ihm in die Karten, doch man muss auf die ersten Tests warten, um herauszufinden, welche Reichweite es tatsächlich in der Stadt erreicht – und vor allem, wenn es die Stadt verlässt und auf Straßen fährt.

Was das Aufladen angeht, hatte smart für dieses Konzept bereits eine Leistung versprochen, mit der man in weniger als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent Ladestand kommt, und zwar über Schnellladen. Diese Angabe stammt aus früheren Informationen; es muss noch geprüft werden, ob sie auch beim Serienmodell beibehalten wird – und insbesondere, wie hoch die maximale Ladeleistung der europäischen Version ausfallen wird.

Für Spanien gibt es derzeit ebenfalls keinen offiziellen Preis. In China wurde bereits ein Vorbestellungsprogramm zu 298 Yuan eröffnet, mit verschiedenen Vorteilen für die ersten Kunden – doch diese Bedingungen liefern keine direkten Hinweise auf den europäischen Preis. Auf unserem Markt muss man weiterhin auf die Präsentation in Paris sowie auf die anschließende kommerzielle Kommunikation von smart warten.

Klar ist jedoch, dass der smart #2 eine Konzeption wiederbeleben wird, die eigentlich endgültig verschwunden schien: ein zweisitziges, äußerst kurzes Auto, das hauptsächlich für die Stadt konzipiert ist, aber an die heutige Technologie angepasst wird. Die große Unbekannte bleibt, wie viel er in Europa kosten wird und welche Reichweite er schließlich im WLTP-Test erreichen wird.