1.440 kW: Zerova kommt mit einer leistungsstarken Ladesäule für Elektro-Lkw nach Europa


Anlässlich der IAA Transportation in Hannover präsentiert Zerova erstmals in Europa eine MCS-Ladelösung, die bis zu 1.440 kW Leistung liefern kann. Dieses System für Elektro-Lkw und -Busse richtet sich sowohl an Depots als auch an Stationen entlang der wichtigsten Straßenverbindungen.
Die Ladung von Elektro-Schwerlastfahrzeugen verändert derzeit ihre Dimensionen. Während die ersten mit dem MCS-Standard kompatiblen Netzwerke in Europa entstehen, entwickeln Hersteller von Ladestationen bereits Geräte, die deutlich über einem Megawatt liegen. Zerova schließt sich dieser Entwicklung mit einer Lösung von 1,44 MW an.
Bis zu 1.500 Ampere für Schwerlastfahrzeuge
Beim IAA Transportation in Hannover vorgestellt, kann der neue MCS-Verteiler von Zerova bis zu 1.440 kW liefern, mit einer maximalen Stärke von 1.500 Ampere. Diese Leistung ist für die MCS-Verbindung vorgesehen, einem Standard, der speziell zur Erfüllung der Anforderungen von Industriefahrzeugen mit sehr großen Batterien entwickelt wurde.
Das Gerät basiert auf einer getrennten Architektur. Konkret wird die Leistungselektronik in Schränken untergebracht, die vom Ladepunkt getrennt sind. Dafür setzt Zerova auf seine DO360- und DZ480-Systeme, die bis zu 950 Volt betreiben können. Die flüssigkeitsgekühlten Kabel sind in Längen von 5 oder 7 Metern erhältlich.
Die Ladesäule kann außerdem einen CCS-Stecker aufnehmen. Allerdings gibt Zerova derzeit noch keine Angaben zur maximalen Leistung, die mit diesem heute bei Elektrofahrzeugen häufigeren Anschluss verfügbar ist.
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Für Tankstellen und wichtige europäische Verkehrsachsen
Das Aufladen kann über RFID, QR-Code oder Plug & Charge gestartet werden. Zudem kann ein Kreditkarten-Zahlterminal hinzugefügt werden. Das Ganze wird über einen 10,4-Zoll-Touchscreen gesteuert und ist mit den Protokollen OCPP 1.6J sowie 2.0.1 kompatibel. Das System erfüllt die CE-Anforderungen sowie die IEC-Normen, die für seinen Einsatz in der EU erforderlich sind.
Der taiwanesische Hersteller zielt auf zwei Anwendungsbereiche ab: die nächtliche oder Zwischenaufladung in den Lagerhäusern der Transportunternehmen sowie Stationen, die an großen Verkehrsachsen installiert werden. Kurz gesagt, es handelt sich um einen wichtigen Schritt für den Elektro-Lkw.