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Urlaubsplan

Sie verlassen Zürich im Licht des Sees, das Wasser hält noch den Wind der Nacht. Zehn kurze Fahrtage auf der Grand Tour: bemaltes Appenzell, der Julier, der das Engadin aufklappt, Tessiner Wärme nach dem Bernina, das Matterhorn per Bahn ab Täsch. Fünf Pässe sind der Urlaub, nicht ein Grund, die Batterie leer zu fahren.

Saison: Julier, Bernina, Gotthard-Tremola und Furka sind meist Juni–Oktober offen. Prüfen Sie alpen-paesse.ch am Morgen der Auffahrt; ein geschlossener Pass ist ein Tunneltag, kein verdorbener Urlaub.

Sehenswürdigkeiten

  • Licht auf dem Zürichsee, die Stadt wacht nochLicht auf dem Zürichsee, die Stadt wacht nochFoto: Jules Verne Times Two / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
  • Hohes Wasser nach dem Julier, das Engadin hält stillHohes Wasser nach dem Julier, das Engadin hält stillFoto: Murdockcrc / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)
  • Castelgrande über den Tessiner DächernCastelgrande über den Tessiner DächernFoto: H005 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
  • Die Pyramide über Zermatt, in einer klaren StundeDie Pyramide über Zermatt, in einer klaren StundeFoto: Robertuswiki / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
  • Arkaden und Aare, Bern lässt den Abend langsamArkaden und Aare, Bern lässt den Abend langsamFoto: Dmitry A. Mottl / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
  • Bemalte Traufen auf dem Appenzeller PlatzBemalte Traufen auf dem Appenzeller PlatzFoto: Daniel Kraft / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
  • Der Rhein in einem weißen Sturz, bevor die Straße nach Osten knicktDer Rhein in einem weißen Sturz, bevor die Straße nach Osten knicktFoto: Ahmet Selman Bozkır / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
  • Lausanne steigt zum Genfersee hinunterLausanne steigt zum Genfersee hinunterFoto: Photochrom Print Collection / Wikimedia Commons (Public domain)

Urlaubsplan

  1. Tag 1 · Zürich

    Die Bahnhofstrasse mündet in den See. Gehen Sie, bis das Wasser zinnfarben wird, und übernachten Sie in der Stadt; im ersten Licht biegen Sie zu den Rheinfällen ab, ein weißes Rauschen, bevor die Straße nach Osten dreht.

  2. Tag 2 · Appenzell

    Der Platz ist bemalte Traufen und Kuhglocken. Nehmen Sie den Ruhetag hier — ein langsamer Kaffee unter dem Holz — denn morgen steigt die Straße nach Graubünden und die Luft wird dünner.

  3. Tag 3 · St. Moritz

    Der Julierpass auf 2284 m ist ein langer, ehrlicher Anstieg, dann liegen die Engadiner Seen still auf rund 1800 m. Gehen Sie am Ufer in St. Moritz, bevor die Höhennacht kommt.

  4. Tag 4 · Bellinzona

    Bernina und Maloja setzen Sie in ein anderes Land aus: Palmen und Stein. Drei UNESCO-Burgen wachen über das Tessin; Sie übernachten unter dem Castelgrande.

  5. Tag 5 · Täsch

    Parken Sie in Täsch und lassen Sie den Zug den Rest tun: Zermatt ist autofrei, das Matterhorn eine Pyramide am Straßenende. Die Tremola-Pflasterung am Gotthard kann zu sein; der Tunnel ist die nüchterne Alternative.

  6. Tag 7 · Lausanne

    Die Walliser Rebberge steigen zum Genfersee hinunter. Lausanne ist steil, das Olympische Museum am Wasser, der See weit genug, um den Urlaub zur Ruhe zu bringen.

  7. Tag 8 · Bern

    Die Altstadt ist Arkaden und die Aare, die wie ein Graben schleift. Ein langsamer Mittelland-Tag: keine Pässe, nur die Hauptstadt, die den Abend ernst nimmt.

  8. Tag 9 · Luzern

    Kapellbrücke, Wasserturm, ein Dampfschiff wenn das Wetter hält. Morgen ist ein kurzer Hopser; der Abend gehört dem See.

  9. Tag 10 · Zürich

    Der letzte Morgen folgt dem Wasser nach Hause. Wieder Zürich, aber der See sieht nach zehn Tagen Berge anders aus.

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