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Urlaubsplan

Acht Tage von Zürich über den Julier nach St. Moritz, dann der Berninapass neben dem roten UNESCO-Zug hinunter nach Tirano. Abstieg in Chiavennas Stein und an den Comer See, heim über Lugano. Lago Bianco am Sattel ist das Bild, dessentwegen Sie fuhren.

Saison: Julier und Bernina sind fast das ganze Jahr offen; Seitenpässe nach Livigno können trotzdem zu sein. Lago Bianco ist der Gipfelsee — bei klarem Licht, wenn es geht.

Sehenswürdigkeiten

  • Lago Bianco am Bernina-Sattel, weißes Wasser unter dünnem HimmelLago Bianco am Bernina-Sattel, weißes Wasser unter dünnem HimmelFoto: Kabelleger / David Gubler ( / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
  • Der Julier steigt aus dem Rheintal in die LärchenDer Julier steigt aus dem Rheintal in die LärchenFoto: Dennis G. Jarvis / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)
  • Der St. Moritzer See hält die hohe StadtDer St. Moritzer See hält die hohe StadtFoto: Murdockcrc / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)
  • Tiranos Piazza nach der langen AbfahrtTiranos Piazza nach der langen AbfahrtFoto: Ximonic (Simo Räsänen) / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
  • Chiavennas Steingassen am Fuß der MalojaChiavennas Steingassen am Fuß der MalojaFoto: Mathis Brancquart / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
  • Poschiavo, das Tal das Italienisch lehrt vor der GrenzePoschiavo, das Tal das Italienisch lehrt vor der GrenzeFoto: Ivo1992 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Urlaubsplan

  1. Tag 1 · Zürich

    Start am See solange das Licht weich ist, dann die Autobahn nach Chur. Der Urlaub beginnt erst, wenn die Talwände zusammenrücken.

  2. Tag 2 · St. Moritz

    Der Julier auf 2284 m hebt Sie ins Engadin. Gehen Sie um den See in St. Moritz; das Wasser liegt höher als die Wolken, die Sie in Chur ließen.

  3. Tag 3 · Pontresina

    Ruhiger als St. Moritz und näher an der Berninastraße. Von hier zeigt der Morteratschgletscher noch seine alte Zunge, wenn die Wolken gehen.

  4. Tag 4 · Tirano

    Nach Lago Bianco und der Poschiavo-Abfahrt ist die Piazza plötzlich italienisch: Espresso, Stein, eine langsamere Uhr. Die Sprache wechselte, der Berg nicht.

  5. Tag 5 · Chiavenna

    Ein Steinstädtchen am Fuß der Maloja, Crotti-Keller und ein Fluss, der nach dem Pass klingt, den Sie verlassen haben. Schlafen Sie hier vor dem Seetrubel.

  6. Tag 6 · Como

    Der Dom am Wasser und eine Fähre, wenn die Kehren genug hatten. Como ist Pause von der Höhe, nicht von der Schönheit.

  7. Tag 8 · Zürich

    Heim über Lugano und den Gotthardtunnel, wenn die Pässe voll sind. Der Zürichsee wirkt nach Como fast bescheiden.

Route