Skoda Peaq hat einen Rekord aufgestellt: 936 km ohne Aufladen

Alles begann mit der Idee zweier Škoda-Mitarbeiter – Marek Jež und Jakub Krs –: Welche Strecke kann der neue elektrische Siebensitzer Škoda Peaq mit einer Akkuladung von 91 kWh zurücklegen? Um das herauszufinden, fuhren sie von Mladá Boleslav in die Niederlande. Der Serien-Škoda Peaq legte 936 km ohne Aufladen zurück. Die Rekordfahrt fand unter der Aufsicht des Zertifizierungsunternehmens TÜV SÜD statt.
„Wir wollten zeigen, wozu Technologien fähig sind, wenn man sie an ihre Grenzen bringt. Um die Reichweite maximal zu erhöhen, wählten wir den am besten geeigneten Routenverlauf und passten natürlich auch den Fahrstil entsprechend an“, erklärt Jakub Krs, einer der Fahrer der Rekordfahrt und verantwortlich für die Strategie zur Entwicklung von Hochvolt-Akkumulatoren bei Škoda Auto.

„Im täglichen Gebrauch werden die Kunden wohl kaum mit dem Auto in diesem Modus fahren. Stattdessen können sie alle Vorteile des Peaq voll ausschöpfen – seine Dynamik, die Multimedia-Funktionen sowie den Komfort“, fügt sein Kollege und zweiter Fahrer Marek Jež, Leiter der Peaq-Modellreihe, hinzu.
Der Škoda Peaq 90 weist eine zertifizierte Reichweite von bis zu 647 km nach dem WLTP-Zyklus auf, der das gesamte Spektrum an Fahrbedingungen berücksichtigt, wie es durch Gesetze vorgeschrieben ist. Das Rekordergebnis des siebensitzigen Peaq liegt bei 936 km – das sind 289 km mehr oder fast 45 % mehr als der vorherige Wert.
Die Testfahrt wurde mit einem serienmäßigen Škoda Peaq 90 durchgeführt, ausgestattet mit einer Antriebsbatterie mit einer Kapazität von 91 kWh, einem Elektromotor mit einer Leistung von 210 kW, Hinterradantrieb sowie 19-Zoll-Rädern mit Standardreifen mit niedrigem Rollwiderstand. Die sorgfältig optimierte Aerodynamik der Peaq-Modellreihe gewährleistet einen Widerstandsbeiwert von Cd 0,249.
Der größte und geräumigste SUV der Škoda-Modellreihe startete am Dienstag, den 25. August, um Mittag von der Firmenzentrale in Mladá Boleslav zu einer Rekordfahrt auf. Das Team durchquerte Deutschland und machte unterwegs Stopps, um Fahrer zu wechseln, sich auszuruhen und zu essen. Früh am Mittwoch erreichte die Besatzung die Niederlande und beendete noch am selben Tag die Reise an der Nordsee – in der Ferienstadt Zandvoort. Ohne jegliche Akkuladung legte der siebensitzige Škoda Peaq 936 km zurück, wobei der durchschnittliche Energieverbrauch lediglich 9,2 kWh/100 km betrug.

Der Škoda Peaq wird in der Hauptfabrik des Unternehmens in Mladá Boleslav hergestellt. Das Modell stellt eine Reihe neuer Technologien und Lösungen für die Marke dar, darunter integrierte Türgriffe, ein Panoramadach mit Dynamic Shade Control-Technologie sowie bidirektionales Laden.
Der neue Flaggschiff-Modell von Škoda hat eine sehr positive Resonanz bei den Kunden gefunden: Bisher hat das Unternehmen bereits über 10.000 Bestellungen erhalten.