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Octopus Electroverse senkt die Preise bei Powerdot. Mit dem DC-Abo kostet es 2,05 zł/kWh.

Octopus Electroverse senkt die Preise bei Powerdot. Mit dem DC-Abo kostet es 2,05 zł/kWh.

Falls Sie Ihr Auto an einem Powerdot-Netz laden, kann die Octopus Electroverse-App tatsächlich die Rechnung senken. Der reine Roaming-Modus bringt bereits Preisnachlässe, doch erst ein Abo im Wert von 9,99 zł pro Monat macht hier einen Unterschied, denn dann sinkt die Kosten für das schnelle DC CCS2-Laden auf 2,05 zł/kWh.

Das ist eine interessantere Option als viele lokale Apps, denn die Registrierung funktioniert auch aus Polen und erfordert weder einen Wohnsitz in Großbritannien noch dass man Kunde von Octopus ist.

Wie viel kann man bei Powerdot sparen?

Die Standardpreise von Powerdot in der Elocity-App betragen in der Regel:

DC CCS2: 3,11 zł/kWh

DC CHAdeMO: 2,99 zł/kWh

AC Typ 2: 2,47 zł/kWh

Es ist nicht billig. Powerdot galt schon lange als Netz mit praktischer Lage, aber hohen Kosten. Genau hier kommt Electroverse ins Spiel.

Auch ohne irgendwelche Aktionen oder Abos sinken die Preise durch Octopus Electroverse auf:

DC CCS2: 2,85 zł/kWh

DC CHAdeMO: 2,74 zł/kWh

AC Typ 2: 2,26 zł/kWh

Das ist immer noch kein Niveau, bei dem man die gesamte Strecke an dieses Netz anbinden möchte. Aber im Notfall tut es schon weniger weh (obwohl es immer noch wehtut…).

Das Interessanteste beginnt nach Aktivierung des Abonnements. In den ersten zwei Monaten soll es kostenlos sein, danach kostet es 9,99 zł pro Monat. Dann sehen die Tarife bei Powerdot so aus:

DC CCS2: 2,05 zł/kWh

DC CHAdeMO: 1,97 zł/kWh

AC Typ 2: 1,63 zł/kWh

In der Praxis bedeutet das einen Rückgang von etwa 28 Prozent im Vergleich zu den Preisen bei Electroverse ohne Abonnement und einen noch größeren Rückgang gegenüber dem Basispreisliste von Powerdot. Bei einigen längeren Ladevorgängen pro Monat kann sich dieses Abonnement sehr schnell amortisieren.

Die Registrierung ist einfach, die Karte bleibt weiterhin sicherer

Man kann sich bei Electroverse normalerweise von Polen aus über die Website anmelden und anschließend die App für Android oder iPhone nutzen. Es ist kein britisches Adresse oder ein Energievertrag mit Octopus erforderlich.

Doch es gibt eine praktische Einschränkung. Aus Erfahrung heraus arbeiten die Powerdot-Ladegeräte am besten mit RFID-Karten zusammen und funktionieren dann zuverlässigst. Eine solche Karte für Electroverse kann man kostenlos bestellen, wobei die Wartezeit jedoch lang sein kann. Ich musste nach der Anmeldung 2 Monate darauf warten und insgesamt 3 Mal bestellen, weil sie ständig nicht verschickt wurden oder unterwegs verloren gingen … Das typische Problem beim Roaming von Ladegeräten. Auf dem Papier sieht alles gut aus, doch in der Praxis ist es praktisch, eine App sowie eine Karte zu haben.

Warum gerade Powerdot hier sinnvoll ist

Powerdot verfügt in Polen über viele Ladestationen, oft mit einer Leistung von 120 kW, und ist auch in kleineren Städten präsent. Zudem stehen diese Ladegeräte häufig ungenutzt da – gerade aufgrund des Preismodells des teuren Netzwerks. Wenn wir den Preis auf 2,05 zł/kWh für DC senken, ändert sich das Bild völlig.

Das ist immer noch nicht das Niveau einer privaten Ladung. Doch im Vergleich zu den öffentlichen Schnellladestationen in Polen ist das bereits wettbewerbsfähig, besonders wenn die Station frei ist, sofort zur Verfügung steht und nicht halbjährig mit einem Schutzdeckel abgedeckt ist.

Kurz gesagt dient das Roaming dieses Mal nicht dazu, das Leben zu verkomplizieren, sondern den Strompreis zu senken. Nutzt ihr bereits Electroverse oder habt ihr ein besseres Konzept für günstigere DC-Ladungen bei Powerdot? Oder gibt es Lademöglichkeiten bei anderen Anbietern zu ähnlich niedrigen Preisen?

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Quelle: LovEV.pl