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Audi hat den ultraeffizienten Elektro-Crossover A2 e-tron vorgestellt.

Audi hat den ultraeffizienten Elektro-Crossover A2 e-tron vorgestellt.

Der deutsche Konzern Audi hat seinen neuen kompakten Elektro-Crossover mit dem Namen A2 e-tron offiziell vorgestellt. Diese Präsentation stellt nach zwei Jahrzehnten seit der Produktion des ursprünglichen gleichnamigen Hatchbacks eine Rückkehr zum berühmten Modellcode A2 dar. Das neue Fahrzeug wurde in rekordverdächtig kurzer Zeit für die heutige Industrie entwickelt – von den ersten Skizzen bis zum fertigen Prototyp vergingen insgesamt nur 21 Monate. Das Hauptziel des Modells ist der Einstieg in den massentauglichen europäischen Umweltfahrzeugsektor, wo es mit dem Volkswagen ID.3 und dem Volvo EX30 konkurrieren muss.

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Das Fahrzeug übernimmt die erkennbaren Silhouettenmerkmale seines berühmten Vorgängers, darunter die monumentale eindimensionale Form, das hohe Dach sowie die originelle geteilte Verglasung der Hintertüren. Innovative Türgriffe sind in die Basis der Türrahmen integriert. Sie verfügen über keine mechanischen Zugstangen und öffnen sich mithilfe von Sensoren.

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In Bezug auf seine Abmessungen ist das neue Modell deutlich breiter geworden und weist eine kraftvolle, robuste Bauweise auf. Die Radstandlänge beträgt solide 2770 mm (auf dem Niveau des größeren Brudermodells Q4 e-tron), was viel Beinfreiheit für die Passagiere garantiert, während das nutzbare Ladevolumen im Normalzustand 396 Liter beträgt.

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Die Führungskräfte behaupten, der A2 e-tron sei das effizienteste Serienfahrzeug in der gesamten Geschichte des Unternehmens. Dank eines vollständig geschlossenen Bodenbereichs, aktiven Kühlerlüftungssystemen, aerodynamischen Rädern sowie speziellen Deflektoren um die Radkästen konnte der Widerstandskoeffizient auf 0,24 gesenkt werden. Dadurch wurde ein durchschnittlicher Energieverbrauch von lediglich 12,8 kWh pro 100 km erreicht.

Für Käufer sind drei Varianten von Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit einer Kapazität von 52, 61 und 84 kWh verfügbar. Da die Basis die bewährte deutsche modulare MEB-Architektur mit längs angeordneten Antriebskomponenten ist, wird die gesamte Höchstleistung ausschließlich an die Hinterachse übertragen (Modifikationen mit Quattro-Antrieb sind in der Modellreihe nicht vorhanden).

  • Basismodell (52 kWh): Ausgestattet mit einem Elektromotor mit 170 PS, erreicht eine Geschwindigkeit von 100 km/h in 8,8 Sekunden und bietet im WLTP-Zyklus eine Reichweite von bis zu 422 km.
  • Mittlere Variante (61 kWh): Verfügt über einen Motor mit 190 PS, verkürzt die Beschleunigung auf 7,9 Sekunden und erhöht die Reichweite auf 515 km.
  • Reisemodell (84 kWh): Erzeugt 231 PS, erreicht die Geschwindigkeit von 100 km/h in genau 7 Sekunden und weist eine maximale Reichweite von 645 km auf.
  • Flaggschiff der Serie (84 kWh): Mit 326 PS ausgestattet, erreicht in 5,7 Sekunden 100 km/h, hat eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und eine Reichweite von 629 km.
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Das Energiepaket unterstützt ein Schnellladesystem für Gleichstrom (DC) mit einer Leistung von bis zu 183 kW für die größere Batterie (Auffüllung von 10 % auf 80 % in 29 Minuten) sowie bis zu 100 kW für die beiden kleineren Varianten (Auffüllung in 24 Minuten).

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Auf dem Armaturenbrett ist ein großes, gebogenes Panel montiert, das das 11,9-Zoll-digitale Instrumentendisplay sowie den 12,8-Zoll-Touchscreen für Multimedia vereint, und der Schalthebel wurde auf das Lenkrad verlegt. Die wichtigste Neuerung ist das Fidlock-Magnetsicherungssystem mit mechanischem Schloss, das den Passagieren es ermöglicht, Trinkhalter, Organizer und Markentaschen mit nur einem Klick sicher an den maßgeschneiderten Haltepunkten im gesamten Innenraum und Kofferraum zu befestigen.

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Bestellungen für den Audi A2 e-tron können ab dem 10. September 2026 aufgegeben werden, wobei die ersten Fahrzeuge im Dezember 2026 bei den Händlern ankommen. Der Startpreis in Deutschland beträgt 38.200 Euro.

Hinweis „AC“

Der ursprüngliche kompakte Hatchback Audi A2 der ersten Generation, der von 1999 bis 2005 hergestellt wurde, ist in die Weltgeschichte eingegangen als eines der fortschrittlichsten, gleichzeitig aber auch kommerziell gescheiterten Fahrzeuge der Branche. Das wichtigste ingenieurtechnische Merkmal dieses Modells bestand darin, Stahl vollständig durch die Entwicklung eines revolutionären ASF-Chassis (Audi Space Frame) aus Aluminiumprofilen und Aufbauten zu ersetzen, was es ermöglichte, das Leergewicht auf erstaunliche 895 kg zu halten und eine äußerst sparsame Dieselversion „3 Liter“ (Verbrauch von 3 Litern pro 100 km) zu schaffen.

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Doch die enormen Herstellungskosten für Aluminium sowie die Komplexität bei der Reparatur des Kunststoffkofferraums führten dazu, dass der Verkaufspreis auf das Niveau des höheren A4-Modells anstieg. Der konservative europäische Markt war nicht bereit, mehr zu zahlen für kompakte Abmessungen, weshalb das Projekt mit enormen Verlusten eingestellt wurde.