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Technologie

Altilium sichert sich ein Patent für sein Recyclingverfahren für EcoCathode-Batterien.

Altilium sichert sich ein Patent für sein Recyclingverfahren für EcoCathode-Batterien.

Das britische Amt für geistiges Eigentum hat Altilium ein Patent erteilt – das erste der Firma – das den Prozess hinter seiner EcoCathode-Batterierecycling-Technologie umfasst. Diese Zulassung bietet dem Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnologien Schutz für die Methode, die es von Pilotprojekten auf kommerzielle Produktion ausweiten möchte.

Das Patent GB2637908B trägt den Titel „Material Recovery Method and Use“. Es umfasst einen hydrometallurgischen Prozess zur Rückgewinnung, Reinigung und Regeneration von Kathodenmaterialien aus gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien. Dabei wird die „schwarze Masse“, das metallreiche Pulver, das nach dem Zerkleinern gebrauchter Batterien übrig bleibt, in einem Schließsystem in Kathodenmaterialien für Batterien umgewandelt, wodurch wichtige Mineralien in die britische Batteriezulieferkette zurückgeführt werden.

Altilium behauptet, der Prozess könne Kathodenmaterialien von Batterien direkt wiederherstellen und regenerieren – ohne die Zwischenprodukte, die bei herkömmlichem Recycling oft ins Ausland geschickt werden, um dort weiter verarbeitet zu werden. Der Prozess ist darauf ausgelegt, den Energieverbrauch, die Treibhausgasemissionen sowie die Abhängigkeit von importierten, kritischen Mineralien zu verringern.

Durch Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Automobilherstellern unter der Unterstützung des Advanced Propulsion Centre wurde der Prozess in industrieüblicher Skala getestet. Eine unabhängige Überprüfung durch das Imperial College London ergab, dass die recycelten Materialien von Altilium eine Leistung erbringen, die mit der von aus dem Bergbau gewonnenen Rohmaterialien vergleichbar ist.

Das Patent bildet die Grundlage für ein umfassenderes internationales Portfolio, und Altilium gibt an, dass entsprechende Anträge in anderen wichtigen Rechtsgebieten voranschreiten. Das Portfolio umfasst die Wiedergewinnung von Kathodenaktivstoffen (CAM), Anodenaktivstoffen (AAM) sowie anderen wichtigen Materialien, die laut dem Unternehmen die Grundlage für ihre Recyclinganlagen bilden – einschließlich einer Anlage in Plymouth – sowie für zukünftige großskalige Produktion von Batteriematerialien.

„Geistiges Eigentum ist grundlegend für unsere Strategie, wenn wir unsere Technologie von Pilotprojekten auf kommerzielle Produktion ausweiten“, sagte Mitbegründer und COO Christian Marston. „Unser Verfahren ermöglicht es, wichtige Batteriemetalle wiederzugewinnen und in für Batterien geeignete Materialien umzuwandeln, wobei dabei deutlich geringere Kohlenstoffemissionen entstehen als bei herkömmlicher Bergbau- und Raffineriepraxis.“