Alpitronic fügt seiner Palette an kommerziellen EV-Ladegeräten einen kompakten Depot-Dosierer hinzu.

Veröffentlicht am 15. September 2026 von Charles Morris & unter der Kategorie Flotten und Infrastruktur, Nachrichtenwesen, Die Infrastruktur.
Da der Markt für schnelles Laden an Ladestationen reift, wird immer deutlicher, dass dezentrale Ladesysteme für bestimmte Anwendungen am besten geeignet sind, während All-in-One-Ladegeräte für andere besser passen. Der EVSE-Hersteller Alpitronic bietet beide Optionen an.
Der Depot Dispenser verfügt über einen kompakten Gehäuseaufbau mit den Abmessungen 600 × 400 × 250 mm. Je nach Konfiguration wiegt dieser Dispenser bis zu 35 kg, ohne das Ladekabel mitzuzählen. Er kann an der Wand, auf einem Sockel oder an einer Querstrebe sowie unter der Decke des Depots installiert werden. Das Ladekabel ist in den Längen 2,0, 5,5 und 7,5 m erhältlich. (Das besonders lange Kabel eignet sich für Aufstellungen an der Decke.)
Der Depot Dispenser besitzt einen CCS-Anschluss und arbeitet bei Spannungen zwischen 150 und 1.000 V. Alpitronic gibt einen Spitzenstrom von 400 A an, was die angegebene Leistung von 400 kW ermöglicht – allerdings nur bei Fahrzeugen, die bei nahezu 1.000 V betrieben werden. Dadurch steht der Depot Dispenser in gleichem Maße wie der unkoolierte Kabeltyp des EV Dispensers da, der ebenfalls 400 A unterstützt.
Für den Depot Dispenser hat Alpitronic den Touchscreen weggelassen, der üblicherweise auf seinen größeren Ladestationen zu finden ist. Stattdessen zeigt ein Status-LED den Ladezustand an. Die Authentifizierung erfolgt über RFID. Optional verfügbare Kartenleser sowie ein QR-Code-Leser ermöglichen es den Betreibern, sowohl für ihre eigenen Flotten als auch für Fahrzeuge von Gästen das Laden zu aktivieren. Ebenfalls optional ist ein rechtlich konformes DC-Messgerät erhältlich.
Der Depot Dispenser wird zunächst in Europa auf den Markt kommen, gefolgt von anderen Märkten.
„Mit dem Depot Dispenser adressieren wir die spezifischen Anforderungen eines Depots“, sagt Philipp Senoner, CEO von Alpitronic. „Für Flottenbetreiber geht es nicht darum, an jedem Ladepunkt die maximale mögliche Leistung bereitzustellen. Entscheidend ist vielmehr ein zuverlässiges, wirtschaftliches Laden der Fahrzeuge in Einklang mit ihren Betriebs- und Verweilzeiten. Genau diese Flexibilität bieten wir mit unserem Ladeportfolio.“
Quelle: Alpitronic über Electrive
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